Online-Kanäle erfordern Anpassungen in der PR

Beatrix Skias (Geschäftsführerin Kobza Integra) spricht über Public Relations.

Beatrix Skias spricht über Öffentlichkeitsarbeit

Helmut Kammerzelt (Studiengangsleiter des Bachelorstudiums Media- und Kommunikationsberatung) und Harald Wimmer (Studiengangsleiter des Masterstudiums Media- und Kommunikationsberatung) im Gespräch mit Beatrix Skias (Geschäftsführerin Kobza Integra): 

Wie schätzen Sie die Entwicklung des Public-Relations-Sektors in Österreich ein?

Im Agenturbereich wird der Markt immer fragmentierter. Das heißt, es gibt immer mehr, vor allem auch kleinere Anbieter, die am Agenturmarkt Fuß fassen wollen. Gleichzeitig drehen sich unsere Geschäftsmodelle.

Die lineare PR ist aus meiner Sicht tot, durch die stetige Reduktion der Medienlandschaft verlagern sich die Multiplikatoren und Influencer zunehmend auf diverse Online-Kanäle. Dementsprechend sind wir auch gefordert, das Kommunikationsangebot angemessen anzupassen.

Welchen Stellenwert hat die Ausbildung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit?

Ich persönliche schätze MitarbeiterInnen, die eine einschlägige Ausbildung an einer Hochschule bzw. an einer Fachhochschule absolviert haben. Selbstverständlich ist das frühzeitige Schnuppern von Praxisluft in Form von Praktika auch wichtig.

Welche Karrieremöglichkeiten gibt es in der PR-Branche?

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Sowohl auf Unternehmensseite wie auch auf Agenturseite kann man die Karriereleiter ganz nach oben klettern. Im Unternehmen kann man als AbteilungsleiterIn oder BereichsleiterIn agieren, auf Agenturseite kann es auch die Geschäftsführungsebene sein (im Unternehmen ist das eher selten der Fall).

Gibt es für Sie als Expertin einen aktuell besonders hilfreichen Tipp zum Einstieg in die Öffentlichkeitsarbeit für unsere Studierenden?

Zügig studieren, Social Media Kompetenz festigen und in den Ferienzeiten gleich viel Praxis sammeln.

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