PETRHA Cup Bordeaux-Bégles

v.l.n.r.: Kerstin Lampel, Rui Macedo, Alejandro San Juan, Bruno Albouy, Andreas Stübler

Vom 13. bis 14. Oktober 2017 fand für Studierende der Physiotherapie in Bordeaux-Bégles der PETRHA Cup statt.

Mitarbeit an der Weiterentwicklung

An diesem Wettbewerb, in dem die TeilnehmerInnen ein Serious Game zur Bearbeitung von realen Fällen von Patientinnen und Patienten spielten, nahmen Studierende aus sieben europäischen Ländern teil. Zusätzlich waren Lehrende der Physiotherapie eingeladen, die Software auf ihre Praxistauglichkeit für den Unterricht zu testen. Im Rahmen von parallel zum Wettbewerb abgehaltenen Workshops wurde das Serious Game evaluiert und die Dozentinnen und Dozenten waren aufgefordert, an der Weiterentwicklung mitzuarbeiten.

Als einzige VertreterInnen aus dem deutschsprachigen Raum nahmen Kerstin Lampel und Andreas Stübler vom Bachelor Studiengang Physiotherapie der FH St. Pölten an den Evaluierungs- und Entwicklungsworkshops teil.

Entwicklung durch Erasmus+ und Finanzierung

Das Spiel wurde als Gemeinschaftsprojekt des Politécnico do Porto (Portugal), der Universität von Navarre (Spanien), des IRFSS Aquitaine (Frankreich), der Firma SimforHealth (Frankreich) und der Stadt Bégles (Frankreich) über das Programm „Strategische Partnerschaft“ von Erasmus+ finanziert. 

Praxisnahe Fallbeispiele

Derzeit sind im Serious Game PETRHA (Physiotherapy E-Training Re-Habilitation) neun Fallbeispiele programmiert. Den Userinnen und Usern werden tatsächlich erhobene Daten, Informationen, Befundergebnisse (inkl. radiologischer Befunde), Videos und Bilder zur Verfügung gestellt. Aus den gesammelten Informationen muss eine physiotherapeutische Diagnose auf Basis der ICF-Klassifikation der WHO erstellt werden und Therapieziele formuliert werden. Im Anschluss erhält man eine Bewertung der Fallbearbeitung in Prozenten.

Serious Game für Einsatz in der Lehre geeignet

Die vorliegende Software ist sehr gut dazu geeignet, um im Unterricht  verwendet zu werden. Das Produkt soll in Kürze als Open Resource zur Verfügung gestellt werden. Sobald dies der Fall ist, können in diesem System auch eigene Fallbeispiele kreiert und den Studierenden zur Verfügung gestellt werden.

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