PR ist ein lebenslanger Lernprozess

Michael Obermeyr (Geschäftsführer Reichl und Partner Public Relations) spricht über Öffentlichkeitsarbeit.

Michael Obermeyr spricht über Öffentlichkeitsarbeit

Helmut Kammerzelt (Studiengangsleiter des Bachelorstudiums Media- und Kommunikationsberatung) und Harald Wimmer (Studiengangsleiter des Masterstudiums Media- und Kommunikationsberatung) im Gespräch mit Michael Obermeyr (Geschäftsführer von Reichl und Partner Public Relations): 

Wie schätzen Sie die Entwicklung des Public-Relations-Sektors in Österreich ein?

Der Bedarf an guten Kommunikationsexpertinnen und -experten wird steigen, denn die Menge an Kommunikation und Kanälen wächst rapide. Daher werden Expertinnen und Experten benötigt, die sich in der immer komplexer werdenden Medienwelt auskennen.

Welchen Stellenwert hat die Ausbildung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit?

Hier ist zu differenzieren zwischen Kommunikations-Know-how und anderem Wissen. Zum anderen Wissen zählt beispielsweise das Verständnis für Kundinnen sowie Kunden und ihre Märkte, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und Allgemeinwissen über das Weltgeschehen generell auszubilden. Je mehr eine PR-Expertin/ein PR-Experte weiß, desto besser. Also letztlich sind Generalisten mit Kommunikations-Fachwissen gefragt.

Welche Karrieremöglichkeiten gibt es in der PR-Branche?

Die PR-Branche ist noch immer von einem Aufstiegsmodell geprägt: sprich Assistant, Manager, Consultant und Seniorconsultant. Anzumerken ist, dass aufgrund der Sozialen Medien auch jüngere MitarbeiterInnen den Älteren einiges vermitteln können. Fakt ist auch, dass es Zeit braucht, um erfolgreich PR zu machen. Das Senioritätsprinzip wird also weiterhin bestehen, denn PR ist ein ständiger, lebenslanger Lernprozess.

Gibt es für Sie als Experte einen aktuell besonders hilfreichen Tipp zum Einstieg in die Öffentlichkeitsarbeit für unsere Studierenden?

Sich immer zu überlegen,

  • warum welche Aussagen in der Kommunikation verwendet werden,
  • wie eine Aussage in die Medien gelangt ist und
  • warum die JournalistInnen einen Inhalt übernommen haben.

Jetzt teilen: