Projekt LoRaKey in IEEE Journal vorgestellt

Researcher Henri Ruotsalainen

Veröffentlichung von gemeinsamen Forschungsprojekt des Instituts für IT-Sicherheitsforschung und der Microtronics GmbH

Im Rahmen des kooperativen Forschungsprojekts "LoRaKey" (FFG Bridge) haben das Institut für IT-Sicherheitsforschung und die Microtronics GmbH neue Wege zur geheimen Schlüsselaktualisierung erforscht.

Der Artikel „Experimental Investigation on Wireless Key Generation for Low Power Wide Area Networks“, den Henri Ruotsalainen zusammen mit der Universität Liverpool verfasste und der im IEEE Internet of Things Journal (IF: 9.515) veröffentlicht wird, beschreibt die zentralen Ergebnisse des Projekts.

Extraktion geheimer Schlüssel aus drahtloser Langstreckenkommunikation

Die Erneuerung des kryptografischen Schlüssels stellt eine der größten Herausforderungen für Kommunikation im Internet der Dinge dar. Neben dem Austausch von kryptografischen Schlüsseln hat in den letzten Jahren ein neuartiges Verfahren zur drahtlosen Schlüsselvereinbarung an Beliebtheit gewonnen.

In solchen Ansätzen extrahieren die rechtmäßigen Nutzer geheime Schlüssel aus beliebigen Funknetzwerk-Merkmalen.

In vorhergehenden Forschungsarbeiten zu diesem Thema wurden hauptsächlich lokale drahtlose Netzwerktechnologien verwendet. Daher lag der Schwerpunkt des Projekts LoRaKey auf der Implementierung von drahtlosen Schlüsselvereinbarungen für drahtlose Langstreckenprotokolle wie LoRaWAN.

Durch die Kombination von rekonfigurierbaren Antennenkonzepten mit geeigneten Schlüsselgenerierungsalgorithmen gelang dem Team eine Schlüsselvereinbarung über eine Entfernung von 7 Kilometern. Das ist – nach Wissen des Autors – die größte Reichweite, die bisher für eine mit der LoRaWAN-Technologie umgesetzte Schlüsselvereinbarung gemeldet wurde.

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Dipl.-Ing. Dr. Ruotsalainen Henri

Dipl.-Ing. Dr. Henri Ruotsalainen

Researcher
Department Informatik und Security