Redelsteiner bei Euronavigator in Berlin

FH-Professor Christoph Redelsteiner

Auf Einladung des Euronavigator 2019 referierte Christoph Redelsteiner zu Fragen von Sozialarbeit und Rettungsdienst

„Sociolance“, das ist Sozialarbeit + Ambulance. Zu diesem Thema sprach Christoph Redelsteiner, Leiter des Master Studiengangs Soziale Arbeit, beim diesjährigen Euronavigator in Berlin.

Sociolance = Sozialarbeit + Ambulance

"PatientInnen mit psychosozialen Problemen wie Alkohol- und Drogenkonsum, Obdachlosigkeit und psychiatrischen Erkrankungen stellen einen wesentlichen Teil des Einsatzgeschehens im Rettungsdienst dar", so Redelsteiner. "Telefonische Einschätzungen gestalten sich oft als schwierig, Über- und Untertriagierungen sind daher leicht möglich. Die Einschätzung vor Ort gestaltet sich oft als komplex, die Ausbildung des Fachpersonals für diese Situationen ist meist gering."

Zumindest im urbanen Bereich gebe es international oft mobile sozialarbeiterische Ressourcen, die geeignete Mittel für diese Problemlagen wären, erklärte Redelsteiner. Einige Rettungsdienste im europäischen Raum und in den USA hätten diese direkt ins System integriert und entsenden diese als Einsatzmittel. Redelsteiner gab einen Überblick über verschiedene Konzepte, Abfragemodus, Indikationen und Interventionsstrategien, beispielsweise aus Dänemark, Schweden, UK und USA.

Schwerpunkt Health and Social Care

Studierende und DozentInnen des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung arbeiten schwerpunktmäßig zu Fragen der Sozialen Arbeit im Gesundheitsbereich. Demnächst findet das Ilse Arlt Symposium an der Fachhochschule St. Pölten zum Thema "radikal sozial: Soziale Arbeit quer gedacht und getan" statt.

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