Schleudertrauma: Einsatz von Medientechnik in der Genesung

Schleudertrauma: eine traumatische Wirbelsäulenverletzung und die Chance auf Genesung

Fachvortrag von James Elliott von der Feinberg School of Medicine im Rahmen des Projekts CARMA (Center for Applied Research in Media Assisted Healthcare for Motion and Activity)

Im Rahmen des Forschungsprojekts CARMA (Center for Applied Research in Media Assisted Healthcare for Motion and Activity ) wurde Prof. James Elliott, ein international anerkannter Experte im Bereich „Physical Therapy and Human Movement Science“, an die FH St. Pölten eingeladen um Einblicke in seine aktuelle Forschung zu geben. Prof. Elliot betreibt seit fast zehn Jahren Forschung auf dem Gebiet verschiedenster traumatischer Wirbelsäulenverletzungen, mit speziellem Fokus auf Verletzungen nach einem Schleudertrauma.

Durch seine Erfolge in Wissenschaft und Forschung zählt der Assistenzprofessor an der Feinberg School of Medicine an der Northwestern University in Chicago und Projektleiter des Neuromuscular Imaging Research Lab zu den führenden Experten auf diesem Gebiet.

Schleudertrauma: Millionen Betroffene

Von einem Schleudertrauma sind jährlich weltweit über vier Millionen Menschen betroffen, und das nur aufgrund von Verkehrsunfällen. Dementsprechend ist die Nachbehandlung dieser Verletzung ein großes Aufgabengebiet in der Physiotherapie.

In seinem Vortrag erläuterte Prof. Elliot inwieweit zum Beispiel Alter oder Geschlecht die Heilungschancen beeinflussen können und welche anderen Kriterien (z.B.: Kopfhaltung beim Unfallhergang) eine wesentliche Rolle für die Erfolgschancen einer Therapie spielen. In einem praktischen Teil seines Vortrages veranschaulichte Prof. Elliott wie seine Forschungsergebnisse in der therapeutischen Praxis nutzbar sind, welche Erhebungsinstrumente und klinischen Tests sinnvoll sind, und wie diese zu einer noch effizienteren Therapieplanung beitragen können.

Multimediale Technik in der Therapie

Im Anschluss an seinen Vortrag diskutierten ExpertInnen aus dem CARMA-Forschungsteam Elliot darüber, welche Möglichkeiten multimediale Feedback-Systeme bieten könnten, um PatientInnen und TherapeutInnen in der Therapie zu unterstützen. An ebensolchen Feedbacksystemen arbeitet aktuell das Forschungsprojekt CARMA. Das Projekt CARMA wird vom BM für Verkehr, Innovation und Technologie und dem BM für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Rahmen des FFG-Programms COIN Aufbau gefördert.

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