Einsatz von SKILL-Quiz als Assessment-Tool

Mit "SKILL-Quiz" Lehrveranstaltungsprüfungen ablegen

Die Lust am Spielen für Lern- und Prüfungszwecke nutzen – diese Idee steckt hinter der Einführung eines neuen vielversprechenden Prüfungsmodus

Ganz im Sinne der FH-weiten Strategie, Game based Learning tiefer in der Lehre zu verankern, um so eine weitere Diversifizierung der Lehre und eine höhere Aktivierung der Studierenden zu erreichen, sind die Bestrebungen, diese Methode auch auf Prüfungen auszuweiten. Inspiriert vom Prinzip der bekannten Online-App "Quizduell" sollen die Studierenden mit der quizbasierten Anwendung "SKILL-Quiz" ihre Lehrveranstaltungsprüfungen bestreiten – kompetitiv, rundenbasiert, game-orientiert.

Game Based Learning Tool als Bewertungsinstrument

Das Spielprinzip von Quizduell eignet sich hierfür hervorragend; es lassen sich Definitionen abfragen sowie Verständnisfragen und Bild-basierte Fragen einbauen. Das Tool ist vielseitig einsetzbar, lässt es sich doch an die Bedürfnisse des Lehrenden anpassen; die verschiedenen Umsetzungsvarianten und Invidualisierungsmöglichkeiten, beispielsweise hinsichtlich Design, Fragenaufbau, Zeiteinstellung, machen SKILL-Quiz für eine Vielzahl an Lehrveranstaltungstypen zum nützlichen Unterrichts- und PrüfungsInstrument.

Peter Judmaier, FH-Dozent im Department Medien & Digitale Technologien, möchte das Potential von SKILL-Quiz für seinen Unterricht im Bachelorstudiengang Medientechnik nutzen; er ist von der Effektivität dieser Methode sowohl im Unterricht bei der Wissensvermittlung als auch bei der Leistungsbeurteilung überzeugt. Zusätzlich zu einem praktisch-angewandten Teil müssen seine Studierenden ihre theoretische Prüfung mittels SKILL-Quiz bestreiten.

 

SKILL-Quiz ist so konzipiert, dass Studierende motiviert sind, über einen längeren Zeitraum bzw. häufiger zu spielen, denn die Prüfung ist bei Peter Judmaier als kontinuierliches Spiel über mehrere Wochen angelegt. Die im Vorfeld festgelegten Kriterien sollen sicherstellen, dass die StudentInnen eine Mindestzahl an Spielen und Fragen aus allen Kategorien absolvieren. Sie müssen darüber hinausgehend einen bestimmten Prozentsatz an richtigen Antworten erreichen, damit die Prüfung positiv abgeschlossen werden kann.

Wie beim kommerziellen Quizduell verhindern die knappen Antwortzeiten, die je nach Bedarf vom Prüfer, der Prüferin individuell für jede Prüfung angepasst werden können, ein Nachsehen in den Unterlagen. Eine beliebig häufige Teilnahme an den Duellen soll eine längere und vor allem regelmäßige Auseinandersetzung mit den Inhalten bringen. Um einen Ratespiel-Charakter auszuschließen, variieren sowohl die Anzahl der richtigen Antworten als auch die Reihung der Antwortmöglichkeiten. Für falsche Antworten erhalten die SpielerInnen negative Punkte. Ein weiterer Unterschied zur kommerziellen Variante ist außerdem die ausschließlich zufällige Zuteilung der GegnerInnen, um Absprachen untereinander entgegenzuwirken.

Spiel, Spaß und gute Noten

Positive Erfahrungen in der Vergangenheit  SKILL-Quiz wird seit dem Sommersemester 2016 für die Abschlussprüfung der Lehrveranstaltung "Grundlagen der Usability" erfolgreich eingesetzt  haben Peter Judmaier darin bestärkt, die neuartige Prüfungsmethode auch im Sommersemester 2018 wieder anzuwenden. Sowohl die guten Prüfungsergebnisse als auch das Feedback der Studierenden hinsichtlich Wissenserwerb und Prüfungsmodalität zeigen, dass man mit SKILL-Quiz eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Prüfungsmethoden und zur Aktivierung der Studierenden im Unterricht selbst zur Hand hat. Die nicht nur effektiv ist, sondern auch noch Spaß macht.

 

Nähere Informationen zu SKILL-Quiz finden Sie hier.

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