Spannende IT Security Projekte im TV

Industrial Security Demonstrator

hoher Stellenwert der Security-Forschung an der FH St. Pölten: zwei TV-Beiträge zur digitalen Sicherheit auf ORF1 und Puls4

Industrial Security Demonstrator

Die Sendung NEWTON des ORF bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. In der Sendung am 29. März um 18:40 Uhr wurde ein Beitrag über den Industrial Security Demonstrator der FH St. Pölten ausgestrahlt. Im Forschungsschwerpunkt „Industrial Security“ werden an der FH St. Pölten die Schwachstellen von Industriesystemen untersucht. Der Industrial Security Demonstrator wurde unter der Leitung von DI (FH) Thomas Brandstetter, MBA entwickelt. Er soll einfach und anschaulich demonstrieren, wie wichtig Security auch im industriellen Umfeld ist und dass es letztendlich auf das richtige Security-Verständnis jener Menschen ankommt, die mitunter kritische Systeme konzipieren.

„In unserem Demonstrator, der in Kooperation mit der Firma Limes Security entstanden ist, erzählen wir die Geschichte eines verärgerten Wartungstechnikers, der abgelehnt wurde und sich nun rächen möchte. Die involvierten Studenten schlüpfen in die Rolle des Angreifers und zeigen, auf welche technischen und menschlichen Sicherheitslücken sie stoßen, die letztendlich dazu führen, dass die Verkehrssteuerung gehackt wird und die Fahrzeuge kollidieren. Sie durchlaufen dabei typische Stufen eines Angriffs wie Informationssammlung, Eindringen ins Netzwerk, Ausnutzung von Schwachstellen und Systemkompromittierung.“, so Brandstetter.

Gesichtserkennung

Gesichtserkennungssysteme könnten schon bald unseren Alltag, wie wir ihn kennen, verändern. Zum Thema „Automatische Gesichtserkennung: Chancen und Risiken“ wurde am 26. März bei Guten Abend Österreich auf Puls 4 ein Beitrag ausgestrahlt bei welchem auch die FH St. Pölten vertreten war.

Denn während Datenschützer rund um den Globus Alarm schlagen, versucht ein Forschungsteam der FH St. Pölten ein anderes, weniger gefährliches Gesicht dieser Technologie zu zeigen - z. B. beim Einkaufen mit Bankomat oder Kreditkarte.

„Wir gehen davon aus, dass wir Gesichtserkennung als zusätzliches Feature zu einer Bankomatkarte anbieten. Der PIN bleibt bestehen – hier kommt aber zusätzlich Gesichtserkennung zum Einsatz.“, so Mag. Dipl.-Ing. Marlies Temper die Verantwortliche für den Forschungsschwerpunkt Biometrie. Großer Vorteil dabei ist, dass Gesichtserkennung berührungslos ist und keine Interaktivität des Benutzers benötigt wird. Bankomaten können kostengünstig mit Kameras nachgerüstet werden und damit wird ein zusätzliches Sicherheitsfeature und somit auch ein Anreiz für Biometrie in Kombination mit einer Chipkarte geschaffen. 

Bei der Forschungsgruppe der FH St. Pölten ist man auf Datensicherheit bedacht – Gesichtserkennung soll hier ausschließlich zur Identifikation mittels biometrischer Daten stattfinden und unsern Alltag erleichtern. „Man muss sich verschiedene Passwörter merken, schreibt diese auf - was gegen die Datensicherheit spricht - wo Biometrie ein gutes Mittel sein kann, weil man es nicht vergessen kann und quasi immer „dabei hat“. Ich glaube, dass dieser Trend weiter voran schreiten wird.“, so Rybnicek.

 

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