Startschuss des Inside Trading Cultures-Projekts

Kick-off-Workshop des Inside Trading Cultures-Projekts

Am 6. Mai 2017 trafen Bürger- und SozialwissenschafterInnen zum Workshop im Rahmen des Inside Trading Cultures-Projekts an der FH St. Pölten zusammen

Beim Citizen Science-Projekt „Inside Trading Cultures“ handelt es sich um eine BürgerInnen-Ethnographie in der Buchbranche. Im Zuge dieses Projekts nehmen BürgerwissenschafterInnen an der Frankfurter Buchmesse teil und sind dadurch sehr stark in die ethnographische Forschung mit eingebunden. Beim ersten Workshop zu diesem Projekt trafen SozialwissenschafterInnen und Bürgerwissenschaften an der FH St. Pölten zusammen, um sich näher kennen zu lernen und über das bevorstehende Projekt auszutauschen.

Der erste Workshop

Ziel des Kick-off-Meetings war die Planung der Forschungsreise zur Frankfurter Buchmesse im Oktober dieses Jahres.

Eröffnet wurde der Workshop mit der Präsentation des Dachprojekts „Trading Cultures“ – Eine Ethnographie von Handelsmessen für TV, Musik und Bücher von Andreas Gebesmair.
Christoph Musik folgte mit der Präsentation der zentralen Idee des „Inside Trading Cultures“-Projekts als Erweiterung des Dachprojekts.

Das Hauptaugenmerk des ersten Meetings lag auf der Buchbranche und der Bedeutung von Buchmessen. Dieser Fokus wurde durch den interaktiven Vortrag von Astrid Ebner-Zarl gelegt. In diesem erläuterte sie Strukturen, Akteure und Entwicklungen des Buchmarktes und zeigte die wichtigsten Buchmessen sowie deren Geschichte auf.

Die BürgerwissenschafterInnen

Die BürgerInnen wurden aufgrund ihrer Bewerbung in einem Auswahlverfahren für dieses Projekt ausgewählt und sind oft selbst in der Buchbranche, beispielsweise im Handel oder Bibliothekswesen, beschäftigt. Ihre persönlichen Erfahrungen und Kenntnisse in dieser Branche belebten den Workshop mit spannenden Diskussionen.

Zum Hintergrund des Projekts

Der Begriff Citizen Science beschreibt die aktive Beteiligung von BürgerInnen an der wissenschaftlichen Forschung. Die BürgerwissenschafterInnen nehmen nicht nur an Umfragen oder Experimenten teil, sondern engagieren sich aktiv in der Wissenschaft und forschen selbst. Citizen Science hat seine Wurzeln vor allem im anglo-amerikanischen Raum beziehungsweise in den Naturwissenschaften. In den letzten Jahren weitete sich dieser Forschungsbereich auf immer weitere Teile Europas aus und fand auch Einzug in andere Wissenschaftsfelder wie die Geistes-, Kultur und Sozialwissenschaften.

Ausblick

Im nächsten Workshop am Samstag, 20. Mai 2017, werden die diskutierten Erkenntnisse im Rahmen einer methodischen Einführung in die ethnographische Forschung konkretisiert, um sich so optimal auf den Aufenthalt in Frankfurt vorbereiten zu können.

Jetzt teilen: