Summer University 2015: Lernen mal anders

Summer University 2015: Studierende der FH St. Pölten und der Hochschule Magdeburg entwickelten Projekte zu „Macht und Kreativität“ und „Pageflow“.

Im Rahmen der Summer University 2015 nutzten Studierende der FH St. Pölten und der Hochschule Magdeburg den freien August, um gemeinsam in München originelle Projekte zu den Themenfeldern „Macht und Kreativität“ und „Pageflow“ zu entwickeln.

Zwei Länder, 20 kreative Köpfe und viele gute Ideen: Auch 2015 war die Summer School, die bereits zum 6. Mal stattfand, ein voller Erfolg. Kein Wunder, wurde doch auch in diesem Jahr der Hörsaal an die Isar verlegt. Unter Leitung von Prof. Wolfgang Römer, Dozent an der FH St. Pölten, Dr. Max Schlereth und Frau Prof. Dr. Ilona Wutschig wurden in zwei Projektgruppen die Themenfelder „Macht und Kreativität“ und „Pageflow“ erörtert und aufgearbeitet. Auf klassische Kreativitätstechniken wurde in diesem Fall verzichtet, um den Studierenden einen völlig freien Zugang zum jeweiligen Thema zu ermöglichen und informelle Lernprozesse zu fördern.

Macht UND Kreativität: Geht das überhaupt?

Im Rahmen der Projektgruppe „Macht und Kreativität“ standen vor allem philosophische Diskussionen, als Ausgangspunkt für die Ideenentwicklung, im Vordergrund. Fragen wie „Was ist Heimat?“ oder „Gibt es objektive Grenzen?“ zeigten den Studierenden einmal mehr, dass es beim non-formalen Lernen – im Gegensatz zu formalen Prüfungen – kein Richtig oder Falsch gibt. So entstanden völlig unterschiedliche, innovative Ideen und Projekte, wie zum Beispiel ein klassisches Brettspiel, das mit viel Zeit und Arbeit zu einem personalisierten Andenken umfunktioniert wurde.  

„Pageflow“: Wie „fließende Geschichten“ entstehen

Die Teilnehmer der Gruppe „Pageflow“ hatten die Aufgabe eine „fließende Geschichte“ zu entwickeln. Anhand der Richtlinien des „transmedialem Storytelling“ wurden Texte und Bilder sowie Videos und Audioaufnahmen auf einer Website vereint. Um auch gleich ein „Erinnerungsstück“ an die Summer University 2015 mit nachhause nehmen zu können, wurde diese kurzerhand als Thema  des Projekts auserkoren.

Teambuilding: Aus dem „Ich“ wird ein „Wir“

Neben der Projektarbeit gab es natürlich auch ein Freizeitprogramm, bei dem das „Teambuilding“ klar im Vordergrund stand. Beim Flanieren über den Marienplatz oder Viktualienmarkt, Shoppingtouren und gemeinsamen Essen in der Innenstadt wurden die 20 Studierenden bald zu einer Gruppe, die sich nach einer Woche „Summer School“ nur schwer trennen konnte.

Zurück bleiben Freundschaften, neue Erkenntnisse und viele schöne Erinnerungen, die dank „Pageflow“ ab sofort „fließende Geschichte“ sind.

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