SUMO-Release mit enormer Reichweite

Die Runde der Expertinnen und Experten bei der Podiumsdiskussion zum Thema "Medien und Gender" der 32. SUMO-Ausgabe.

Event mit hochkarätiger Fachdiskussion

Das studentische Fachmagazin des Bachelor Studiengangs Medienmanagement feierte kürzlich die umfangreichste Ausgabe. Zum Schwerpunkt der Nr. 32 „Medien und Gender“ gab es eine spannende Podiumsdiskussion mit renommierten ExpertInnen aus Medienpraxis und Wissenschaft.

Folgende Expertinnen und Experten waren vor Ort:

  • Christiana Jankovics, Zentralbetriebsrätin (ORF)
  • Sandra Nigischer, Chefin vom Dienst (STANDARD)
  • Lena Lisa Vogelmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin (Film Gender Report)
  • Franziska Walde, Senior Media Consultant Digital (VGN Medien Holding)

160 Gäste – eine noch nie dagewesene Gästezahl

Gabriela Fernandes und Gernot Kohl, GeschäftsführerInnen der FH St. Pölten, Prokurist Hannes Raffaseder, FH-Kollegiumsleiterin Monika Vyslouzil, die DepartmentleiterInnen Christine Haselbacher (Soziale Arbeit) und Helmut Kammerzelt (Medien und Wirtschaft), Medienmanagement-Studiengangsleiter Ewald Volk, Andreas Gebesmair, Leiter des Instituts für Medienwirtschaft, viele Dozentinnen und Dozenten, aber auch Gäste der Universität Wien und Anzeigenkunden sowie rund 140 Studierende besuchten die Veranstaltung.

Die „Gläserne Decke“

Die Expertinnen und Experten sprachen, moderiert von den SUMO-RedakteurInnen Lara Hubmann und Nicolas Hofbauer, über gender-abhängige Karrierechancen wie auch -barrieren, aber auch über Sexismus in der Berichterstattung. Schulungen in punkto Gender Diversity seien ein Instrument, um Frauen Karrieren zu ermöglichen, so Jankovics. Selbstbewusstsein und Durchsetzungskraft ein anderes, betonten Nigischer und Walde.

Vogelmann setzte den Fokus auf die Bedeutsamkeit frauenspezifischer Filmförderprogramme. Sales-Managerin Walde, Medienmanagement-Absolventin der FH St. Pölten, referierte aus persönlicher Erfahrung den „Wert der Zahlen“. Erzielt Frau gute Resultate, werde sie auch höher gewertet. Unisono wurde betont, dass in den letzten Jahren Verbesserungen erkämpft wurden, der Weg hinsichtlich einer Karriere mit Gehalt betreffender Gleichstellung sei noch offen.

SUMO geht durch die Decke

Der Release war ein voller Erfolg, was auch Medienmanagement-Studiengangsleiter Ewald Volk besonders freute: „SUMO ist eine Visitenkarte: eine der Studierenden in die Branche, denn sie können auf ihre journalistischen Produktionen referenzieren. Und es ist freilich auch eine Visitenkarte unseres Studiengangs und der FH St. Pölten selbst. Wir strahlen in die Branche, aber auch in Richtung des kommenden Nachwuchses an Medienführungskräften.“

SUMO wird breiter – und kommt an

Das Medienfachmagazin ergeht an ManagerInnen aller Mediengattungen in Österreich, an Allgemein und Höher Bildende Schulen mit Medienschwerpunkt und Studierende an der FH St. Pölten und liegt auf wesentlichen Medientagungen und Bildungsmessen auf. SUMO-Leiter und FH-Dozent Roland Steiner dazu: „Wenn ich höre, dass explizit SUMO-RedakteurInnen angefragt werden für Vollzeitstellen, Praktika oder Freelancing, wenn SUMO-Ausgaben von anderen Bildungsinstitutionen angefragt oder SUMO-Texte für eine ‚Zweit-Verwertung’ in Branchenmagazinen oder eine Matura auserkoren werden - dann werte ich das als vollen Erfolg, in erster Linie für die SUMOs.“

Kooperationen als Abbild des Mediengeschäfts

Zusammenarbeit bringt Erfolg. Das zeigte sich gerade bei diesem Release. Das hauseigene „Campus & City Radio 94.4“ zeichnete die Diskussion ebenso auf wie Studierende aus dem Medienmanagement-Praxislabor Bewegtbild (Leitung Martin Janscha, angeleitet von Vera Gasber). Studierende aus der Lehrveranstaltung Print (Leitung Johanna Grüblbauer) führten Interviews. Und das Alumni and Career Center zeigte, wie erfolgreich unsere Absolventinnen und Absolventen sind. Abschließend bleibt zu sagen: "So soll Medienwirtschaft".

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