Symposium der Hochschulstudios Elektronische Musik

Exkursion

Die FH St. Pölten nahm am Symposium der Hochschulstudios für Elektronische Musik teil.

Vom 14. bis 18. Juni veranstaltete das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe zum 7. Mal ein Symposium der Hochschulstudios für Elektronische Musik. Dieses stand unter dem Motto „Sensorik“. 23 Hochschulen aus Deutschland, Holland und der Schweiz beteiligten sich mit Konzerten, Vorträgen und Installationen an der Veranstaltung, Österreich war mit Delegationen vom Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Kunstuni Graz, dem Mozarteum Salzburg und der Masterklasse Audiodesign bzw. dem Institute of Creative Media Technologies (ICMT) der Fachhochschule St. Pölten vertreten.

Studierende stellen Projekte vor

In einem Konzert für den Klangdom des ZKM mit 43 Lautsprechern präsentierten die Studierenden Vlad Baran, Jakob Maurer, Felix Rauchwarter und Josefine Riedel 3D-Audio-Kompositionen aus dem ersten Studiensemester, die mit Hilfe der vom ZKM entwickelten frei verfügbaren Software Zirkonium umgesetzt wurden. 

Eine weitere mehrkanalige Komposition von Anne Pammler war während der vier Tage auf dem Vorplatz des ZKM in der Morning Line zu hören, einer von der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary-Stiftung geförderten monumentalen Gusseisernen Skulptur des New Yorker Künstlers Matthew Ritchie.
Die Masterklasse Audiodesign trug mit zwei interaktiven Installationen aus dem aktuellen Sommersemester zu diesem Thema bei.
„Isidor“, eine virtuelle Streichquartettperformance von Thomas Böck, Julian Fischer, Felix Rauchwarter und Josefine Riedel, ermöglicht es BenutzerInnen sich über einen Touchscreen frei in der Partitur der berühmten Air von Johann Sebastian Bach zu bewegen. Zusätzlich lassen sich sowohl die Positionen der vier virtuellen Musiker wie auch die Räumlichkeit anpassen. Das Tempo wird durch die Schlagbewegungen der BenutzerIn bestimmt.
"First steps on Mozart" von Vlad Baran, Jakob Maurer und Anne Pammler interpretiert das Würfelspiel von Wolfgang Amadeus Mozart mit aktueller Technologie neu. Mozart komponierte für sein Stück 176 Takte für ein Menuett und zusätzliche 96 Takte für das anschließende Trio, die von SpielerInnen des Würfelspiels frei kombiniert werden können. In der vor allem an die jüngste Generation gerichteten Neuinterpretation wird eine durch Zufallsoperationen ermittelte Auswahl an Takten 16 quadratisch angeordneten Fußplatten zugeordnet. Durch Abschreiten dieser Platten können Kinder nun ihre ganz eigenen Versionen des Mozart'schen Stücks generieren.

Im Vortragsprogramm stellte der Initiator der Exkursion FH-Prof. Michael Iber zusammen mit den Studierenden das Department Medien und Digitale Technologien der FH St. Pölten aktuelle audio-bezogene Projekte des Instituts of Creative Media Technologies vor. 

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FH-Prof. Dr. Michael Iber

FH-Prof. Dr. Michael Iber

FH-Dozent
Internationaler Koordinator
Department Medien und Digitale Technologien