Symposium Industrie 4.0 in Linz

Franz Fidler in der Podiumsdiskussion

Das Symposium am 8.10.2015 war zugleich die Konferenz der Nationalen Clusterplattform und wurde durch eine Fachausstellung begleitet.

Mit dem Innovationsmotor Industrie 4.0 kann Österreichs Wirtschaft in den nächsten Jahren an Fahrt gewinnen. Der damit verbundene Produktivitätsschub sichert Wachstum, Beschäftigung und Wertschöpfung im Land", sagte Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am 8. Oktober 2015 bei der in Linz in der "voestalpine Stahlwelt" stattfindenden Konferenz der Nationalen Clusterplattform . "Industrie 4.0 ist kein Selbstläufer, sondern erfordert gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft, Forschung, Politik und Gesellschaft. Alle Beteiligten sind gefordert, vernetzter zu denken, um im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können", betont Mitterlehner. "Wir müssen den Wandel in Richtung Industrie 4.0 aktiv gestalten, die Unternehmen gezielt unterstützen und die Fachkräfteausbildung verstärken", so Mitterlehner.

Qualifizierung und Weiterbildung werden noch wichtiger

Industrie 4.0 führt auch dazu, dass die Bedeutung von hochqualifizierten, innovativen Fachkräften weiter steigt. "Die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird noch wichtiger - ein Instrument dafür sind enge Partnerschaften mit Fachhochschulen und Universitäten.“ betont Mitterlehner.

FH St. Pölten mit Expertise im Bereich dualer Hochschulstudien

Podium Industrie 4.0DI Dr. Franz Fidler, Studiengangsleiter des dualen Bachelor Studiengangs Smart Engineering, war zum Thema „Mensch und Technik – eine Symbiose mit Zukunft!“ aufs Podium geladen. „Um die Themen der Industrie 4.0 erfolgreich meistern zu können sind passende Qualifizierungsmodelle erforderlich. Eine engere Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Studierenden, den Hochschulen und den Unternehmen – z. B. in Form dualer Hochschulstudiengänge – wird immer wichtiger.“, so Franz Fidler.

Die DiskutanteInnenrunde schloss mit dem Fazit: “Die Menschen als flexibelste aller Produktionsressourcen müssen auch in einer modernen industriellen Produktion erhalten bleiben. Dazu braucht es geeignete technische Lösungen und Assistenzsysteme im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion unter Berücksichtigung wichtiger Usability Aspekte sowie am Bedarf ausgerichtete Qualifizierungsmaßnahmen.“

Jetzt teilen: