Trading Cultures

Eine Ethnographie von Handelsmessen für TV, Musik und Bücher

Im März ist das von Andreas Gebesmair, Astrid Ebner-Zarl und Christoph Musik eingereichte Forschungsprojekte „Trading Cultures“ gestartet und wird nun über die nächsten drei Jahre vom FWF (Der Wissenschaftsfonds) finanziert.

Über das Projekt

Die zentrale Absicht von internationalen Handelsmessen ist es, VerkäuferInnen und KäuferInnen aus unterschiedlichen Teilen der Welt an einem Ort zusammen zu bringen. Dort werden Kontakte geknüpft, Verträge geschlossen und Informationen ausgetauscht.

Darüber hinaus spielen aber Handelsmessen eine zentrale Rolle in der Formierung und Diffusion der kulturellen, d.h. kognitiven Basis einer Industrie: Was steht im Zentrum des Geschäfts und wie wird gehandelt? Wie kann man „gute“ von „schlechten“ Produkten unterscheiden? Welche Geschäftspraktiken sind am angebrachtesten? Das Ziel des Projekts ist eine Ethnographie von „Trading Cultures“ und das in zweifacher Hinsicht: Es geht einerseits um die Bedeutung des globalen Handels von kulturellen Gütern und andererseits um die Kultur des Handelns in diesem Bereich.

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