Unternehmensimage durch Emoji-Marketing verbessern

Oliver Müllner, Absolvent des Masterstudiums Media- und Kommunikationsberatung

Das Fachmagazin Retail veröffentlichte einen Beitrag zur Masterarbeit des FH-Absolventen Oliver Müllner (Master Media- und Kommunikationsberatung)

Emojis werden immer häufiger in Kampagnen eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu erregen und eine emotionale Bindung zu den Zielgruppen herzustellen. Wie sich die Verwendung von Emojis in der Werbekommunikation auf das Unternehmensimage auswirkt, blieb dabei jedoch bislang häufig ungeklärt. Aus diesem Grund untersuchte Oliver Müllner, Absolvent des Master Studienganges Media- und Kommunikationsberatung, im Zuge seiner Masterthesis die Auswirkungen des Einsatzes von Emojis in Anzeigensujets auf das Unternehmensimage. Konkret wurde im Rahmen der Untersuchung die Wirkung des tränenlachenden Emojis in einer Printanzeige getestet.

Mit Emojis ein positiveres und jüngeres Image kreieren

Die Ergebnisse der Masterarbeit zeigen, dass durch die Verwendung des tränenlachenden Emojis das Unternehmensimage aufregender, positiver und jünger beurteilt wird. Im Rahmen der Forschungsarbeit konnte ein Imagetransfer der dem Emoji zugeordneten Eigenschaften auf das Image des mit dem Emoji werbenden Unternehmens beobachtet werden. Somit kann durch die Verwendung eines positiven Emojis in der Werbung das Unternehmensimage maßgeblich verbessert werden.

Der Kontext ist entscheidend

Besonders wichtig ist, dass Emojis auch in der Werbekommunikation nur im passenden Kontext eingesetzt werden. Ansonsten kann der Emoji-Einsatz schnell zum verzweifelten Versuch werden, vermeintlich jünger und moderner zu wirken – und ist damit zum Scheitern verurteilt. Emojis sollten daher nicht nur aufgrund des aktuellen Trends rund um die Piktogramme eingesetzt werden, sondern nur in Situationen in denen emotionales Emoji-Marketing für das Unternehmensimage sinnvoll ist und die Erreichung der eigenen Kommunikationsziele unterstützt.

Arbeit nimmt sich einem neuen Thema an

Betreuer Harald Rametsteiner freut sich über die fundierte Masterarbeit, die im Master Studiengang Media- und Kommunikationsberatung verfasst wurde: „Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Emojis, welche ständige Begleiter der täglichen Kommunikation sind, war ein Thema außerhalb des oft üblichen Repertoires. Die Masterarbeit ist eine gelungene Kombination aus Theorie und empirischer Überprüfung, sie ist sehr sauber verfasst.“

Neugierig geworden? Den gesamten Beitrag aus dem Retail Magazin finden Sie hier (auf Seite 33).

Über das Fachmagazin Retail

Das Fachmagazin Retail wird vom Handelsverband publiziert, es hat eine Auflage von 4.500 Stück unter EntscheidungsträgerInnen im Handel. Der Handelsverband ist die Interessensvertretung des österreichischen Handels.

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