Validdata und VSG Direkt zu Gast

Gruppenfoto Gastvortrag

Die Studierenden des Moduls Direkt Marketing im Master Media- und Kommunikationsberatung erhielten dank zweier Gastvorträge Know-How aus erster Hand.

Michael Vaclav, Gründer und Inhaber von validdata, sprach über die Vorteile und Möglichkeiten der Datenvalidierung im Direkt Marketing. Im Anschluss daran gab Stephanie Moser, PR- und Marketingleiterin bei VSG Direkt, Einblicke in die hausinterne Mailing-Produktion. Die Vorträge fanden im Rahmen der Vorlesung "Direktmarketing", unter Leitung von FH-Dozent Harald Rametsteiner, statt.

Unternehmen sammeln mit Hilfe von Kundenkarten und Formularen Daten ohne oftmals zu wissen, wie sie diese am besten verwenden sollen. Für das Direkt Marketing ist vor allem relevant, dass die gesammelten Daten auch richtig sind. Bei falschen Postadressen kommen Mailings nicht an und Geld wird unnötig ausgegeben. Hier kommt Datenvalidierung ins Spiel. Mit Hilfe von technischer Validierung, Listenabgleich und Anreicherung mit vorhandenen Zusatzinformationen lassen sich falsche Kundendaten reduzieren und gleichzeitig valide Informationen generieren. Das Ziel, mehr richtige Daten zu besitzen, wird erreicht. Die Conversion-Rate verbessert sich dadurch stark.

Welche Lösungen im Bereich Mailings möglich sind, zeigte sich im zweiten Gastvortrag. VSG Direkt bietet von der Ideenfindung und Zielgruppenberatung im b2c und b2b Bereich, über die komplette Produktion bis hin zur Retourenbearbeitung alle anfallenden Dienstleistungen im Rahmen von Mailing-Maßnahmen an. Die Zusammenarbeit findet sowohl mit Agenturen als auch mit Unternehmen statt. Die Studierenden erhielten dadurch Einblicke in alle Schritte der Mailing-Produktion. Mit Fachvokabular, Kenntnissen zu den unterschiedlichen Druckverfahren und einer Menge an Beispielen ausgestattet, sind die Studierenden nun bestens für die Praxis vorbereitet.

Beide Vortragende zeigten sich von den gestellten Detailfragen begeistert. Die Studierenden freuten sich über exklusive Einblicke und neue Branchenkontakte. Datenvalidierung war auch nach der Lehrveranstaltung noch Diskussionsthema. „Eine E-Mail Adresse liefert eigentlich enorm viele Informationen über ihren User: Vorname, Nachname, wahrscheinliches Durchschnittsalter und möglicherweise sogar die Branche, in der die Person tätig ist. Daraus kann man auch Rückschlüsse auf Milieu und Konsumentenverhalten schließen. In den Datenbanken schlummert Potenzial!“ Besonders beeindruckt zeigten sich die Studierenden auch von den mitgebrachten 3D-Mailings. „Das bietet sehr viele Möglichkeiten für die Zukunft, um in der Kommunikation nicht unterzugehen“, so ein angehender Media- und Kommunikationsberater.

Text: Martina Pilz (Master Media- und Kommunikationsberatung)

 

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