Virtuelles Haus der Digitalisierung online

v.l.n.r.: Petra Bohuslav, Sonja Zwazl und Jochen Danninger

Das virtuelle niederösterreichische Haus der Digitalisierung ist online

Das Haus der Digitalisierung ist ein zentrales Projekt der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich, die Land und Leute fit für die Digitalisierung machen soll.

Das Haus der Digitalisierung entsteht in drei Schritten: Letztes Jahr im Mai wurden Knotenpunkte in St. Pölten, Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Klosterneuburg eingerichtet. Mittlerweile kam auch Tulln dazu. Die Knotenpunkte stellen ihr Know-how für Unternehmen zur Verfügung und werden von KnotenpunktmanagerInnen betreut. Die FH St. Pölten stellt eine Knotenpunktmanagerin. Der zweite Schritt ist das nun vorgestellte virtuelle Haus der Digitalisierung. In einem dritten Schritt soll nach 2020 ein physisches Haus der Digitalisierung in Tulln eingerichtet werden.

Virtuelles Haus als Anlaufstelle

Das virtuellen Haus der Digitalisierung will wichtige Themen forcieren und die Wirtschaft dabei unterstützen, die Chancen des digitalen Wandels für sich zu nutzen. Es geht darum, Technologie zu begreifen, Kompetenz zu erlangen, Netzwerke zu nutzen und Ideen umzusetzen und zu vermarkten. Gleichzeitig soll es ein Begegnungsort für alle NiederösterreicherInnen sein, die sich für Digitalisierung interessieren.

Auf acht „Stockwerken“ gibt es eine Vielzahl an Informationen und Angeboten. Der Bogen spannt sich von Begriffserklärungen bis zu erfolgreich umgesetzten digitalen Geschäftsmodellen heimischer Betriebe, von Qualifizierungsangeboten bis zu einer Suchfunktion für vorhandene digitale Kompetenzen.

Beitrag der FH St. Pölten

Beim Haus der Digitalisierung bringt die FH St. Pölten ihre Erfahrung mit zehn Schwerpunkten ein: Dazu gehören unter anderem IT-Sicherheitsberatung, Data Science, Machine Learning und künstliche Intelligenz, digitale Technologien (AR/VR, IoT, Blockchain, NFC, RFID), digitale Kommunikation und Geschäftsmodelle, Themen der Industrie 4.0 sowie assistierende Technologien für Gesundheit, Sozialwesen und Mobilität.

Durch ihre Expertise und ihr Engagement im Zusammenhang mit der Digitalisierung ist die FH St. Pölten bereits jetzt als aktive Partnerin mit der Wirtschaft sowie relevanten Institutionen und Personen vernetzt. Die Verbindung von Lehre, Forschung, wirtschaftlicher Umsetzung und Dialog mit der Gesellschaft schafft Raum für innovative, interdisziplinäre wissenschaftliche Erkenntnisse, Produkte und Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Diese Woche Mittwoch haben Landesrätin Petra Bohuslav, Niederösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl und Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur ecoplus, das virtuelle Haus der Digitalisierung im Zuge einer Pressekonferenz im Palais Niederösterreich in Wien präsentiert.

Links

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