Von St. Pölten nach Berlin

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Strategisches Management“ erarbeiteten Studierende des Bachelor Studiengangs Medienmanagement ein Semester lang innovative Businesskonzepte. Die Ergebnisse der insgesamt 14 Projekte wurden nun unter dem Motto „ A Trip to Berlin“ vor einer ExpertInnen-Jury in Berlin präsentiert

Abschluss-Projektpräsentation des Bachelor Studiengangs Medienmanagement

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Strategisches Management“ erarbeiteten Studierende des Bachelor Studiengangs Medienmanagement ein Semester lang innovative Businesskonzepte. Die Ergebnisse der insgesamt 14 Projekte wurden nun unter dem Motto „ A Trip to Berlin“ vor einer ExpertInnen-Jury in Berlin präsentiert. Besonders beeindruckend: das breite Themenspektrum. Vom „Kaffeehaus auf Zeit“ über verschiedene Apps für Sport, Freizeit und Kulinarik bis hin zu neuen Game-Ideen, die Realität und Virtualität verbinden, blieben keine Wünsche offen. Diese Vielfalt spiegelte sich auch in der Darbietungsweise der Vorträge wider, die von den Studierenden mit viel Liebe zum Detail vorbereitet wurden und für Wow-Effekte unter den ZuhörerInnen sorgten.

Wirtschaftliches Know-how, analytisches Denken und kreative Inputs

Bereits in der Entstehungsphase der Konzepte wurde schnell klar, dass nicht nur die Ideen selbst, sondern auch die Präsentationen neue Maßstäbe setzen würden. So wurden Filme gedreht, Geschichten erzählt und Theater gespielt, um die Jury - bestehend aus Studiengangsleiter Medienmanagement Ewald Volk, Andris von Gültigen (BCG), Ilona Wuschig (Studiengangsleiterin Journalismus und Medienmanagement an der Hochschule Magdeburg), Martin Possekel (Geschäftsführer der United Management GmbH) und Florian Baier (Axel Springer Verlag) - zu überzeugen. Auch die beiden Lehrveranstaltungsleiter Wolfgang Römer und Max Schlereth durften mitbewerten und zeigten sich von der hohen Qualität der Präsentationen beeindruckt. „Es ist toll zu sehen, wie die Studierenden ihre Ideen und Konzepte im Laufe des Semesters weiterentwickeln konnten. Den Teams ist es gelungen, einen Bogen zwischen wirtschaftlichem Know-how, analytischem Denken und kreativen Inputs zu spannen, was sowohl an den fundierten Business Plänen als auch an den innovativen Ideen und gut ausgearbeiteten Logos ersichtlich ist“, sind sich die Dozenten hinsichtlich der Endpräsentation einig.

Vom Praxislabor zum Start-Up

Die Ergebnisse des Praxislabors „Strategisches Management“ wurden bereits zum sechsten Mal im Rahmen einer Exkursion nach Berlin präsentiert. Als „Fixstarter“ in der Jury durfte Studiengangsleiter Ewald Volk schon mehrere Male an der Veranstaltung teilnehmen - die Euphorie ist allerdings von Mal zu Mal gestiegen: „Diese Projektpräsentation zählt zu den Highlights des Semesters. Hier werden jedes Jahr großartige Ideen und Konzepte präsentiert – einige sind sogar so gut, dass sie reale Chance haben, als Start-Up erfolgreich zu werden. Diesen Studierenden raten wir, ernsthaft an ihren Ideen dranzubleiben und stellen uns auch gerne auch als „Mentoren“ zur Verfügung.

„Neue Türen geöffnet“

Für die Projektgruppe „NOM-The Foodnetwork“ fängt die Arbeit nach dem Praxislabor erst so richtig an. Denn noch vor Ort erhielten Robert Boisits, Anna Doplmayr, Igor Draxl und Kerstin Eiselt die Zusage eines Investors, der ihre App-Idee, welche Hungrige und Hobbyköche auf kostengünstige Weise vernetzen soll, unterstützen möchte. "Die Arbeit am Businessplan war für uns eine sehr lehrreiche Erfahrung: Von Beginn an waren wir von unserer Idee begeistert, doch natürlich gab es während der Ausarbeitung auch Höhen und Tiefen. Am Ende hat sich die Arbeit jedoch gelohnt, da die Präsentation reibungslos ablief und wir die Jury von unserem Projekt überzeugen konnten. Der Ausflug nach Berlin hat für uns neue Türen geöffnet, daher sind wir sehr froh, so eine einmalige Chance bekommen zu haben,“ freuen sich die Studierenden auf die neue Herausforderung.

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