Von starken Marken und der Kunst ihrer Führung

Mag. Christoph Bösenkopf, Geschäftsführer der Werbeagentur Wirz, zu Gast im Master Studiengang Media- und Kommunikationsberatung

Im Zuge der Lehrveranstaltung „Markenführung“ stellte sich Christoph Bösenkopf, der auch Erfinder des bekannten S-Budget Börserl ist, den Fragen der Studierenden in einem Kamingespräch. Dabei beschrieb er, wie sich das Agenturbusiness in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat, offenbarte das Erfolgsrezept von Wirz und erläuterte seine Sicht zum Thema Markenführung.

Warum Markenführung mehr ist

Für Christoph Bösenkopf ist Markenführung der „Key for Success“. In seiner beruflichen Laufbahn gibt es kaum ein Geschäftsfeld, das er nicht behandelt hat. Aktuell zählen u. a. SPAR, Wüstenrot, Kelly’s, Manner sowie Casali zu seinen Kunden. Eine starke Marke sollte aus seiner Erfahrung vor allem logisch, homogen und konsequent sein. Sich selbst sieht der Agentur-Chef in seiner Tätigkeit nicht als klassischen Kommunikator, vielmehr als Unternehmensberater. Denn die Führung einer Marke bediene sich nicht einer isolierten werblichen Betrachtung, sondern erfordere umfassende Kenntnisse in Marketing, Wirtschaft, Unternehmensführung, Controlling, Soziologie und Psychologie.

„Man muss die Marke leben, sich Herausforderungen mit Kreativität und Leidenschaft stellen und dabei die Balance zur Rationalität halten.“ Wurde schließlich die passende Linie gefunden, gilt es „die Idee mit Konsequenz und Entschlossenheit zu verfolgen – Dinge tun, an die man glaubt und auch bei Widerstand durchzuziehen“, so Christoph Bösenkopf.

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