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Vortrag GAAS bei ÖGPH-Tagung

Gesundheitsverhalten von in Ostösterreich lebenden Jugendlichen im NEET-Status

Vortrag GAAS bei ÖGPH-Tagung
Elisabeth Höld bei der Tagung
Copyright: FH St. Pölten / Elisabeth Höld

Elisabeth Höld, Institut für Gesundheitswissenschaften und Bachelor Studiengang Diätologie, präsentierte die Ergebnisse des GAAS-Projektes im Rahmen der 21. Wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH).   

Hintergrund

Jugendliche im NEET-Status (not in education, employment or training) sind vermehrt von sozialer Ausgrenzung und gesundheitlicher Chancenungleichheit betroffen. In Österreich zählen ca. 8,6 Prozent der 16- bis 24-Jährigen zu dieser heterogenen Gruppe. Zum Gesundheitsverhalten von Jugendlichen im NEET-Status existieren nur limitierte Daten und diese deuten auf eine diesbezüglich nachteilige Situation hin.

Methoden

Im Rahmen des von Fonds Gesundes Österreich und „Tut gut!“ (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds) geförderten Projekts GAAS (Projekt zur Förderung der Gesundheitskompetenzen von Jugendlichen, die sich nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung befinden; 2015-2018) wurden von der Universität Wien und der Fachhochschule St. Pölten in Kooperation mit der Produktionsschule spacelab und Nordrand Mobile Jugendarbeit 53 Datensätze zum Gesundheitsverhalten von Jugendlichen im NEET-Status mittels Online-Fragebogenerhebung gesammelt. Diese Daten wurden mit dem österreichischen Durchschnitt an Hand der altersentsprechenden Datensätze (n = 2900) der SchülerInnen der WHO-Health Behaviour in School-aged Children Study (WHO-HBSC-Studie) 2014 verglichen.

Erste Schlussfolgerungen

Jugendliche im NEET-Status zählen zu besonders vulnerablen Gruppen und weisen vermehrt ein nachteiliges Gesundheitsverhalten auf. Es konnten auch bereits erste gesundheitliche Konsequenzen, wie die hohe Rate an adipösen Jugendlichen, dokumentiert werden.