Vortrag über Programmentwicklung beim ORF

Rebecca Truska gab Medienmanagement-Studierenden Einblicke in die Praxis der Programmentwicklung.

Rebecca Truska gab Medienmanagement-Studierenden Einblicke in die Praxis der Programmentwicklung

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Format-und Contententwicklung“, geleitet von Andreas Gebesmair, besuchte Rebecca Truska, Mitarbeiterin in der Abteilung „Programmentwicklung Unterhaltung und Qualitätsmanagement“ des ORF, die Medienmanagement-Studierenden im vierten Semester.

Eindrucksvoll stellte sie die Aufgabengebiete der Programmentwicklung vor, welche die Marktbeobachtung, die Konzeptbeurteilung, das Prozess-und Qualitätsmanagement sowie die Organisation von Castings umfasst. Ebenso gab Truska Einblicke in den Arbeitsalltag, der vor allem in der Kommunikation mit den involvierten Abteilungen, den Redaktionen, der Marktforschung, der Programmplanung wie auch Finanzen und Produktion besteht.

Von „The Voice“ bis zu „Big Brother“

Was ihrer Meinung nach eine Sendung zum Format macht, veranschaulichte sie anhand von weltweiten Marken wie „Dancing with the Stars“ oder „The Voice“. Die kulturelle Übertragbarkeit und globale Gültigkeit sind dabei das A und O, außerdem müsse die Sendung einen klar erkennbaren USP haben sowie immer wieder erzählt werden können. Großes Potenzial haben derzeit Quiz-, Gesangs- und Essenssendungen, aber auch Sozialexperimente wie „Big Brother“ oder Shows mit Prominenten.

Analoges Fernsehen in der Zukunft

Zum Schluss konstatierte Rebecca Truska, dass das analoge Fernsehen ihrer Meinung nach nicht aussterben, sondern seine Funktion ändern wird. In Zeiten von zunehmender Konkurrenz mit Streaming-Diensten ist es für TV-Sender sehr wichtig, sich auf ein Alleinstellungsmerkmal zu konzentrieren: das Live-Ereignis.

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