Teilnahme an Winter Simulation Conference 2018

Thomas Felberbauer bei der Winter Simulation Conference 2018

Bei der 51. „Winter Simulation Conference“ in Schweden zeigte sich, wie aktuellen Herausforderungen mittels Simulation begegnet werden kann

Die „Winter Simulation Conference 2018“ ist die größte Simulationskonferenz weltweit und fand in ihrer 50-jährigen Geschichte zum zweiten Mal in Europa, diesmal in Gothenburg in Schweden, statt. Neben Messeständen internationaler Simulations-Software-Anbieter konnten die rund 800 TeilnehmerInnen mehrere Vorträge und Sessions besuchen.

Thomas Felberbauer, Studiengangsleiter des Bachelor Studiengangs Smart Engineering an der FH St. Pölten, war ebenfalls als Speaker vor Ort, um sein Paper „Strategic Supply Chain Design for an Austrian Winter Road Service Provider” vorzustellen und eine Session im Manufacturing-Track zu leiten.

Simulation for a Noble Cause

Die 51. Winter Simulation Conference in den Gotia Towers stand dieses Jahr unter dem Motto „Simulation for a Noble Cause, um die Anwendung von Simulationen bei der Bekämpfung von Armut und Hunger weltweit, beim Umgang mit sozialen Herausforderungen und Problemen sowie im Umweltschutz und Katastropheneinsatz in den Fokus zu stellen.

Zahlreiche Simulations-Software-Hersteller informierten über ihr Angebot und boten Workshops an. Es gab auch mehrere Key-Notes im Programm, unter anderem von Peter I. Frazier, Associate Professor Cornell University und ehemaliger Staff Data Scientist and Data Science Manager bei Uber. Er referierte über „Bridging the Gap from Academic Research to Industry Impact“.

Simulation im Produktionsprozess

Neben Postersessions und einem PhD-Colloquium konnten sich die KonferenzbesucherInnen in rund 15 Parallelsessions mit unterschiedlichen Themen, wie Manufacturing, Supply Chain Management, Simulationsbasierte Optimierung, In-/Output Analysis oder Semiconductor Simulation, beschäftigen. In den Vorträgen in der von Thomas Felberbauer im Track „Manufacturing" geleiteten 90-minütigen Session ging es um Projektmanagement, Inventory-Management und zentrale vs. dezentrale Produktionsplanung.

Vor Ort präsentierte Felberbauer außerdem ein Paper mit dem Titel „Strategic Supply Chain Design for an Austrian Winter Road Service Provider”. In diesem Artikel haben er und seine Kollegen optimale Standorte für zentrale Salzlager in Oberösterreich identifiziert und deren Auswirkung auf die Fahrleistung in der Supply Chain analysiert. Zusätzlich wurde die Auswirkung von unterschiedlichen Silo-Größen auf die Siloverfügbarkeit untersucht.

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