Wissen.vorsprung: Digitalisierung & Nachhaltigkeit

Moderator Michael Köttritsch (Mitte) leitete die Diskussion mit Stefan Strauß, Daniela Wolf, Kerstin Blumenstein und Stefan Fenz (v.l.n.r)

Nachbericht zur Veranstaltung wissen.vorsprung zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Bei der von der FH St. Pölten organisierten Diskussionsveranstaltung wissen.vorsprung werden regelmäßig Themen an der Schnittstelle von Hochschule, Unternehmen und Gesellschaft diskutiert. Bei der aktuellen Veranstaltung tauschten sich Expertinnen und Experten mit zahlreichen BesucherInnen über das Thema „Digitalisierung & Nachhaltigkeit. Digitalisierung als Motor oder Hemmschuh einer nachhaltigen Entwicklung?“ aus.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind aktuelle und relevante Trends, die zahlreiche Lebensbereiche prägen und in komplexer Wechselwirkung zueinanderstehen. Einig waren sich die Expertinnen und Experten darüber, dass es für eine nachhaltige Digitalisierung einen verstärkten Fokus auf die Nützlichkeit der geplanten Anwendungen für den Menschen bedarf. Digitalisierung um der Digitalisierung willen sei kein zielführendes Konzept.

Ökonomisch, Ökologisch, Sozial

Die vier Podiumsgäste Stefan Fenz (Senior Researcher TU Wien, Managing Partner Xylem Technologies), Kerstin Blumenstein (Dozentin am Department Medien und Digitale Technologien der FH St. Pölten), Stefan Strauß (Wirtschaftsinformatiker am Institut für Technikfolgenabschätzung der ÖAW) und Daniela Wolf (Co-Gründerin refugees{code} und wissenschaftliche Mitarbeiterin Ferdinand Porsche FernFH) strichen vor allem die Notwendigkeit heraus, Digitalisierung und Nachhaltigkeit stets unter ökonomischen, ökologischen und vor allem auch sozialen Aspekten zu denken.

Der Mensch müsse am Ende im Mittelpunkt der Überlegungen stehen. Oftmals seien digitale Produkte und Anwendungen durch eine kurze Lebensdauer geprägt. Nur wenn hier ein längerfristiges Denken einsetze, könne Nachhaltigkeit bei digitalen Produkten umgesetzt werden.

Partizipatives Veranstaltungsformat

Wissen.vorsprung bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit am Diskussionsprozess teilzunehmen.

Nach einer einführenden Diskussion am Podium wurde in Kleingruppen über die Frage diskutiert in welchem der drei Felder Ökonomie, Ökologie und Soziales der größte Impact der Digitalisierung zu spüren ist. Klar war hier für die TeilnehmerInnen, dass eine stärkere Verankerung des Themas im gesellschaftlichen Diskurs vonnöten ist. Hier brauche es ein verstärktes Einfordern von nachhaltigen Lösungen durch die Gesellschaft, insbesondere im Bereich Datenschutz und Privacy.

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ können Sie im aktuellen Dossier unseres Magazins „Future“ nachlesen.

Hier gibt es das Video zu wissen.vorsprung zum Nachsehen: 

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