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Wissensvertiefung auf hohem Niveau

LehrgangsteilnehmerInnen lernen ungewöhnliche Aspekte der Notfallversorgung kennen

Wissensvertiefung auf hohem Niveau
Studierende bei der Wasserrettung
Copyright: FH St. Pölten / Stefan Rottensteiner

Bevor es, nach der zweisemestrigen Ausbildung, zur kommissionellen RS-Abschlussprüfung Mitte September geht, hatten die Studierenden des Lehrganges Präklinische Versorgung und Pflege noch einmal die Chance, alle Lehrinhalte theoretisch sowie praktisch zu wiederholen.

Abwechslungsreiche Notfallszenarien

Um etwas Abwechslung in die Lehrveranstaltung zu bringen und auch um den Studierenden zu zeigen, welche unterschiedlichen Arten von Notfallrettung es geben kann, standen an den beiden Trainingstagen nicht ganz alltägliche Übungsszenarien auf dem Plan. Unter der organisatorisch-fachlichen Leitung von FH-Dozent Stefan Rottensteiner wurde den Studierenden zum Beispiel erläutert, wie bei einer Terrorlage mit einem großen Anfall von Schwerverletzten umgegangen wird.

Traumatologische Versorgung von Kindern

Ein weiterer Schwerpunkt war die traumatologische Versorgung von Kindern. Da wir heuer zwei Kinder eines Kollegen als „Statisten“ gewinnen konnten, war die Übungsannahme noch realistischer. Trotz anfänglicher Berührungsängste hatten sowohl Kinder als auch Studierende sichtlich Spaß am Szenario, welches vom medizinischen Leiter des Lehrganges verantwortet wurde.

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Präklinische Geburt und Neugeborenenversorgung

Auch die Geburt sowie Geburtskomplikationen waren Inhalt an diesem Übungswochenende. Diese Station wurde von einer Hebamme geleitet und brachte den Studierenden die möglichen Behandlungsoptionen einer präklinischen Geburt näher.

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Wasserrettung

Ein weiteres Highlight war der praktische Übungsnachmittag mit den KollegInnen der St. Pöltner Wasserrettung. Hierbei konnten die Studierenden – bei kühlen Temperaturen im Neoprenanzug – die Rettung eines verunfallten Badegastes aus dem Wasser mit verschiedensten Utensilien üben. 

Wie gewohnt konnten wieder zahlreiche ausgewiesene Experten und Expertinnen ihres Faches für die praktischen Übungsstationen gewonnen werden, welche die Studierenden sehr gut auf die bevorstehende RettungssanitäterInnenabschlussprüfung vorbereitet haben.