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Wonder Women mit FH-Studentin Eva Hubacek

Bei der Tagung „Wonder Women: Weibliche Führungspersonen im Fokus der Medien“ präsentierte FH-Studentin Eva Hubacek ihre Bachelor-Arbeit.

CEO, Film- oder Serienheldin – Frauen nehmen im Leben und auf der Leinwand immer häufiger Führungspositionen ein. Ob dadurch neue Handlungsoptionen und Spielräume entstehen oder sich jenseits der Geschlechtergrenzen etablierte Machtstrukturen verfestigen, war Thema der Tagung „Wonder Women: Weibliche Führungspersonen im Fokus der Medien“.

Konzepte für Führung 

Wie wirken sich diese Entwicklungen generell auf unsere Konzepte von Führung aus? In Film und Fernsehen haben Frauen vielerorts die Führungsrolle übernommen: Die Superheldin Wonder Woman,TV-Chefinspektorin Schnell oder die für „House of Cards“ angekündigte US-Präsidentin Claire Underwood. Im  „realen Leben“ hat man sich an starke Frauen aus Politik, Medien und Wirtschaft gewöhnt.

„Powerfrauen“ erhalten eine bevorzugte News-Coverage und somit schaffen es Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Theresa May oder Christine Lagarde häufig auf die Titelseiten von Medien. Dennoch sind Frauen in höheren Führungsebenen nach wie vor unterrepräsentiert. Die Tagung diskutierte die strukturellen Parallelen und Widersprüche dieser Entwicklungen. 

Die österreichische PR und Frauen in Führungspositionen

Bei der Tagung präsentierte Eva Hubacek, Studentin von Media- und Kommunikationsberatung, ihre Bachelorarbeit: Faktoren für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen der österreichischen PR. 

In ihrer Arbeit geht sie der Frage nach, warum sowohl in der Medienbranche als auch in der daraus entstandenen österreichischen Public Relations-Agenturszene der Frauenanteil in Führungspositionen vergleichsweise gering ist. Sie zeigt auf, auf welche karrierehemmenden Barrieren Frauen im Berufsleben und hier speziell in der PR-Branche auf ihrem Weg in Führungspositionen stoßen. Sie zieht dafür gesellschaftliche, betriebliche und individuelle Faktoren heran. Diese Faktoren fasst sie in der Theorie als „Gläserne Decke“ und „Freundlichkeitsfalle“ zusammen. 

Weitere Infos

Die Tagung „Wonder Women“ wurde von der Fachhochschule Wiener Neustadt, Institut für Management und Leadership Development sowie der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, Fakultät für Psychologie veranstaltet.