Studien- und Ergebnispräsentation bei der RTR

Andreas Gebesmair bei der Präsentation der Studienergebnisse in den Räumlichkeiten der RTR

Präsentation der Studie „Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von YouTube-Channels in Österreich“ bei der RTR-GmbH (= Auftraggeber)

Am 12. Juli 2017 wurde die von der Fachhochschule St. Pölten durchgeführte Studie „Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von YouTube-Channels in Österreich“ von Andreas Gebesmair, Institutsleiter Institut für Medienwirtschaft, in den Räumlichkeiten der RTR-GmbH (Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH) präsentiert. Rund 70 TeilnehmerInnen haben die Präsentation mitverfolgt. Mit der Studie und ihrer Präsentation setzte die RTR die Informationsoffensive zum Themenbereich YouTube fort. Den Auftakt dazu stellte die gemeinsame Kick-off-Veranstaltung mit der KommAustria unter dem Titel „Dos and Dont’s auf YouTube“ dar, bei der Andreas Gebesmair auch bereits einen Vortrag gehalten hat.

Diskussionspotenzial – YouTube und die Rolle von Vertrauen, Information und TV-Sendern

Im Rahmen der Präsentation wurden Fragen geklärt wie „In welchem Ausmaß verdienen YouTuber an der Google Werbevermarktung mit?“ oder „Bedeutet österreichische Herkunft auch einen Beitrag zur österreichischen Identität auf YouTube?“.

Im Zuge der Studienpräsentation wurden spannende Diskussionen entfacht. Dazu zählt unter anderem der Aspekt der Datentransparenz. Diesbezüglich wurde diskutiert, ob den Angaben von YouTube zu Aufrufen und zu Abonnentinnen/Abonnenten getraut werden kann. Ein Antwortversuch: Grundsätzlich könne man den Angaben trauen, allerdings gibt es keine externe Prüfungsinstanz. Diskutiert wurde auch, welche Rolle Information auf YouTube spielt. Die Ergebnisse der Studie zeigen nämlich, dass Information derzeit eine absolut untergeordnete Rolle spielt. Es sind gleichzeitig Versuche zu beobachten, neue und an Jugendlichen orientierte Infotainment-Formate zu etablieren.

Auch das Verhältnis von Fernsehen zu YouTube wurde besprochen. Die Studie zeigt, dass zwar viele Fernsehsender auf YouTube vertreten sind, diese allerdings mit Ausnahme von „Red Bull TV“ nicht sonderlich populär sind. Auch der Auftritt von YouTube-Stars im Fernsehen funktioniert nur eingeschränkt.

Durch die Präsentation von Andreas Gebesmair konnten die wesentlichen Studienergebnisse Interessierten näher gebracht werden, zusätzlich konnten durch die nachfolgenden Diskussionen neue Betrachtungsweisen entdeckt werden.

Jetzt teilen: