Open Acting Media Lab

#Digitale Medientechnologien* (MA) #Institut für Creative\Media/Technologies #Digital Design (MA) #Innoscheck #Nationale Drittmittel

Ein interdisziplinäres Team (Institut für Creative\Media/Technologies und Open Acting Academy) evaluierte körperliche Auswirkungen der Schauspielmethode „P.E.M.“ mittels medientechnologischer Methoden.

  • Projektleitung:
    Dipl.-Ing. Püringer Julia, BSc
  • MitarbeiterInnen:
    Dipl.-Ing. Machan Julia, BA
    FH-Prof. Mag. Wintersberger Markus
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Astrid Drechsler, Georg Weidenauer, Marcus Josef Weiss, Philipp Gruy, Stefan Ried, May Garzon, Ruby Leaves, David Ketter, Christian Bauer, Max Wittmann
  • PartnerInnen:
    Open Acting Academy
  • Finanzierung:
    FFG Innovationsscheck Plus
  • Laufzeit:
    01.01.201330.01.2014
  • Kategorie:
    Innoscheck
    Nationale Drittmittel
  • Projektstatus:
    abgeschlossen
Open Acting Media Lab

Multimediale Darstellung emotionaler Schauspielvorgänge

Primäres Ziel des interdisziplinären Teams des Instituts für Creative\Media/Technologies und der Schauspielschule Open Acting Academy war die Überprüfung der angewandten Schauspielmethode "Perdekamp'sche Emotionsmethode" (P.E.M.) mittels wissenschaftlicher Methoden. Diese wurde von der Open Acting Academy Wien / Hamburg entwickelt und in der Praxis bereits erfolgreich angewandt. Darüber hinaus wurden geeignete Formen der multimedialen Darstellung dieser Methode und ihrer wissenschaftlichen Interpretation entwickelt, wodurch die in der P.E.M. erforschten Organe als Ursprungsquelle emotionaler Handlungsimpulse verifiziert werden konnten. Mittels medientechnologischer Anwendungen wurden unter anderem körperlich-thermographische sowie in weiterer Folge körperlich-muskuläre Veränderungen bei emotionalen Schauspielvorgängen durch die Anwendung der P.E.M. sichtbar gemacht und dokumentiert. Ebenso wurden die Erforschung und Darstellung akustischer Resonanzphänomene fokussiert.

Visuelle und akustische Darstellung durch Prototyp

Ein Prototyp zur visuellen und akustischen Darstellung körperlicher Reaktionen stützt den Transferprozess der methodisch hergestellten emotionalen Flüsse im Körper der SchauspielerInnen in einer medientechnologischen, wissenschaftlichen Form.

Innovative Grundlage für Film, Musik und Tanz

Anhand dieses multimedialen Prototyps konnte das Team eine innovative technologische Grundlage schaffen, auf deren Basis die P.E.M. für die künstlerischen Formen der Regiearbeit aber auch für Scriptwriting, Storyboarding und natürlich allen voran für sämtliche künstlerisch-pädagogische Bereiche (Schauspiel, Musik, Tanz) zum Einsatz kommen soll. In der Kombination mit angewandter kreativ-technischer Medienproduktion wurden beide Bereiche gleichwertig zusammen gebunden, wodurch eine Brücke zwischen weiter voneinander entfernt liegenden Disziplinen entstehen konnte. Somit gelang durch die Zusammenarbeit bereits im Vorfeld und in der Antragserstellung ein besseres Verständnis für ein gemeinsames Ziel aus unterschiedlichen Erkenntnisperspektiven. Die Verwertung der Ergebnisse liegt in den beiden Kooperationspartnern begründet und betrifft den Bereich der pädagogisch-didaktischen Anwendung in der Lehre als auch in der weiterführenden Forschung.