Andrea Nagy bei Konferenz über Herkunftseltern

FH-Dozentin Andrea Nagy, Leiterin Hochschullehrgang Sozialpädagogik

Bei einem Workshop diskutierte FH-Dozentin Andrea Nagy Fragen der Einbeziehung von Herkunftseltern in die Erziehung fremdbetreuter Kinder.

Für Herkunftseltern bedeutet das Erlebnis der Fremdbetreuung ihrer Kinder eine große Umstellung. Studien belegen, dass sie weiterhin an der Entwicklung ihrer Kinder interessiert und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Häufig hat die Einbindung von Herkunftsfamilien positive Folgen für die Kinder.

Eine Fachtagung im LFI - Bildungshaus der Landwirtschaftskammer in Linz ging der Frage nach, wie Konflikten zwischen den Beteiligten einer Fremdbetreuung begegnet werden kann und wie die Herkunftseltern bestmöglich einbezogen werden können.

Persönliche Kompetenzen im Umgang mit Fremdeltern

Wie können persönliche Kompetenzen bei der Einbindung von Herkunftseltern für die Betreuung fremdbetreuter Kinder genützt werden? Dieser Frage ging FH-Dozentin Andrea Nagy in Ihrem Workshop nach. Sie richtete sich dabei an Menschen, die bereits Erfahrung bei der Einbindung von Herkunftseltern gemacht haben.

Nagy: "Der Workshop zielte darauf ab, persönliche Kompetenzen, die sich im Zusammenhang mit der Einbindung von Herkunftseltern fremdbetreuter Kinder als nützlich und hilfreich erwiesen haben, bewusst und für alle nutzbar zu machen. Kompetenzen der TeilnehmerInnen wurden dabei zugleich sichtbar gemacht und weiterentwickelt."

Andrea Nagy ist Dozentin am Department Soziales der Fachhochschule St. Pölten. Sie leitet  den Hochschullehrgang Sozialpädagogik und den Masterlehrgang Sozialpädagogik. Sie forscht zu Fragen der Sozialpädagogik und der Inklusion von LGBTIQ-Personen.

Jetzt teilen: