Andrea Nagy beriet Verein für Frauen und Lesben

Im Rahmen eines Workshops im Autonomen FrauenLesben Zentrum (AFLZ) Innsbruck diskutierte Andrea Nagy mit Betroffenen die Arbeit der Organisation.

Am Sonntag, 22. Mai 2016 hielt FH-Dozentin Andrea Nagy zum bereits zweiten Mal einen Kompetenzenworkshop im AFLZ Innsbruck ab. Dabei ging es um die Organisation des AFLZ als (Ver)Mittlerin zwischen Aufgabe und Individuum. Organisationen "zwingen" die einzelnen Mitglieder ein Stück weit in eine Ordnung, ermöglichen aber auch Lernen und persönliche Entfaltung.

Das Thema des ersten Workshops waren die Kompetenzen jeder einzelnen Frau im Leitungsgremium des Vereins sowie die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen AktivistInnen im ehrenamtlichen Kontext. Im Zentrum standen diesmel die Fragen, welches Wissen die Organisationskultur des AFLZ prägen und auf welche Art jede einzelne Anwesende in die Organisationskultur eingebunden ist.

Ein Kompetenzprofil für einen Verein von Frauen und Lesben

Die Wissensinhalte wurden durch kurze Inputs von Andrea Nagy, durch Gruppenarbeiten und Diskussionen sowie angeleitete Selbst-Reflexionseinheiten erarbeitet. Ziel war es, ein "Kompetenzprofil" der Organisation AFLZ zu erarbeiten. Das AFLZ ist seit rund 30 Jahren als selbstorganisierter Verein von Frauen und Lesben tätig und betreibt das Frauen Lesben Zentrum als Treffpunkt, ein Café, einen Veranstaltungsraum und koordiniert feministisch politische Aktivitäten.  

Andrea Nagy ist Dozentin am Department Soziales an der Fachhochschule St. Pölten und forscht unter anderen zu den Themen LGBTIQ und Sozialpädagogik. Sie leitet auch die Lehrgänge Sozialpädagogik an der FH St. Pölten.
 

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