Ausbildung in digitaler & multikultureller Welt

Kerstin Lampel, Andreas Stübler und Anna-Maria Gorgas bei der ENPHE-Konferenz an der FH Joanneum in Graz

Studiengang Physiotherapie vernetzte sich international bei der ENPHE-Tagung in Graz.

Die physiotherapeutische Ausbildung entwickelt sich stetig weiter, um den Anforderungen politischer, technischer und kultureller Entwicklungen gerecht zu werden. Aus diesem Grund tagten Studierende und Lehrende aus ganz Europa als Teil des "Europäischen Netzwerks Physiotherapie in Höherer Ausbildung" (ENPHE) von 15. bis 17. September 2016 an der FH Joanneum in Graz.

Aus dem Studiengang Physiotherapie der FH St. Pölten nahmen Studiengangsleiterin FH-Prof. Kerstin Lampel, MSc, ihr Stellvertreter Andreas Stübler, MAS, sowie die Dozentinnen Anna-Maria Gorgas, MSc und Anita Kiselka, MSc teil, um sich über zukunftsweisende Themen zu informieren, in Arbeitsgruppen auszutauschen und in Bezug auf die kontinuierliche Entwicklung des Studiums an der FH St. Pölten inspirieren zu lassen.

Diskussion zukunftsweisender Themen

  • Direct Access
    Der direkte Zugang zu physiotherapeutischen Leistungen ohne ärztliche Zuweisung ist in einigen europäischen Ländern bereits Realität und ermöglicht existierende Konzepte und erforderliche Kompetenzen zu diskutieren.
  • New Media
    In der Ausbildung werden auch neue digitale Technologien genutzt und Lehre und Lernen entwickeln sich zusätzlich innovativ. Neue Learning Apps, ePortfolios oder Online-Feedbacktools verbessern den direkten Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden und ermöglichen zielgruppenspezifischen Unterricht.
  • Cultural Competence
    Kulturelle Kompetenzen beeinflussen den physiotherapeutischen Prozess, die therapeutische Haltung und die Kommunikation mit PatientInnen. Durch die zunehmende Globalisierung und Vernetzung eröffnen sich neue Chancen im Therapiesetting. Das Erkennen von individuellen Bedürfnissen von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen führt zu einem optimierten therapeutischen Prozess und Behandlungserfolg. Internationalisierung und Interkulturalität bereits während der Ausbildung werden immer wichtiger.

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