berufsbegleitend.studieren: Jakob Winkler

Jakob Winkler

Der Absolvent des Master Studiengangs Digital Healthcare über sein berufsbegleitendes Studium an der FH St. Pölten

In der Serie berufsbegleitend.studieren geben Studierende einen persönlichen Einblick in ihr berufsbegleitendes Studium an der FH St. Pölten. Jakob Winkler arbeitete während seines Studiums mehr als zehn Stunden die Woche als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger in der Kinder- und Jugendlichenpflege. Diesen November feiert er seine Sponsion und arbeitet nun als IT-Applikationsspezialist für PDMS (Patienten-Daten-Management-Systeme) bei der Sanitas Gmbh, Medizinprodukte|Infotechnologie.

Was zeichnet für Sie das Studium an der FH St. Pölten aus?

An dem Studiengang Digital Healthcare gefällt mir die Kombination aus Gesundheitswissenschaften und Technik. Das Studiengangsteam ist sehr freundlich und engagiert, so wird z. B. das Feedback der Studierenden eingeholt und eventuelle Änderungen durch den Studiengangsleiter umgesetzt. In den Spezialisierungen gibt es kleine Gruppen. Online-Vorlesungen und die Aufzeichnung dieser erleichtern das berufsbegleitende Studium. Auch gibt es die Möglichkeit des ortsunabhängigen „Remote-Learnings“. 

Last but not least: St. Pölten verfügt über eine sehr gute öffentliche Verkehrsanbindung.

Was war/ist die größte Herausforderung für Sie beim berufsbegleitenden Studium? 

Die langen Unterrichtsblöcke fand ich herausfordernd. Dazu gab es eher selten persönlichen Kontakt mit den Mitstudierenden. Als Studierendenvertreter fand ich es herausfordernd, die Meinungen aller Studierenden zu vertreten. Privat war meine größte Herausforderung, dass die Familie am Wochenende zurückstecken musste. 

Warum haben Sie sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden?

Ich wollte auf berufliche Veränderungen flexibel reagieren können und etwas Neues ausprobieren. Außerdem gab mir ein berufsbegleitendes Studium die Möglichkeit, Projekte neben dem Studium zu verwirklichen – z. B. eine Website, die das Asylverfahren in Österreich erklärt. Ein weiterer Vorteil war für mich, dass durch den geblockten Unterricht die Anzahl der Fahrten zum Studienort niedrig blieben.

Welchen Rat haben Sie für alle, die sich für ein berufsbegleitendes Studium interessieren? 

Diese Fragen sollte man sich stellen:

  • Bin ich der Typ, der Blockveranstaltungen (z. B. eine Lehrveranstaltung von 09:00 bis 17:00 Uhr) gegenüber mehreren Einzellehrveranstaltungen bevorzugt?
  • Kann ich meine Arbeitszeit im Beruf für ein erfolgreiches Studium vielleicht auf 30 Stunden pro Woche reduzieren?
  • Kann ich während des berufsbegleitenden Studiums etwas auf meine Hobbys verzichten?
  • Bin ich bereit, auch nach meinem Arbeitstag (eventuell in der Nacht) für mein Studium Zeit zu investieren?

 

Mehr Infos und Tipps zur Vorbereitung für ein berufsbegleitendes Studium

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