Besuch der International Week 2016 in Antwerpen

Studiengang Diätologie nahm am internationalen Erfahrungsaustausch an der Artesis Plantijn Hogeschool in Antwerpen teil.

Researcher Dr. Elisabeth Höld und FH-Dozentin Alexandra Kolm, MSc reisten von 18. bis 22. April 2016 nach Antwerpen (Belgien), um sich am vielfältigen Programm der International Week der Artesis Plantijn Hogeschool (AP) aktiv zu beteiligen.

Netzwerken auf internationalem Niveau

Erstmalig fand in Antwerpen eine International Week im Bereich der Diätologie statt. Das bunte Rahmenprogramm bot sowohl Lehrenden als auch Studierenden zahlreiche Gelegenheiten zum Aufbau eines internationalen Netzwerkes und zum Erfahrungsaustausch rund um Studium, Lehre und Forschung. Events wie eine Stadtführung, der Empfang im Rathaus oder das gemeinsame Abendessen sorgten für stimmungsvolle Abwechslung und ebneten den Weg für künftige Kooperationen. Dank des großzügigen Angebots an Präsentationen und Workshops hatten die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, fachlich voneinander zu profitieren.

Im Fokus: At-Risk groups

Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms stand der internationale Erfahrungsaustausch im Bereich der Ernährung und Diätetik zum Thema „Entrepreneurship“  und „Risikogruppen“. Im Hinblick auf die vulnerablen Zielgruppen wurden Projekte und Projektarbeiten aus verschiedensten Ländern vorgestellt und diskutiert. Abgerundet wurde das Programm mit Beiträgen rund um Entrepreneurship oder den Diätologischen Prozess.

So stellte FH-Dozentin Alexandra Kolm das Projekt IMPECD (Improvement of Education and Competences in Dietetics) vor, das daran arbeitet, einen Online-Kurs in der Diätetik zu entwickeln, um an virtuellen PatientInnen ernährungstherapeutische Kompetenzen zu entwickeln. Auch präsentierte sie dem sehr interessierten Publikum ein Screening-Tool für Essstörungen bei adipösen Menschen.

In die diätologische Praxis der Gesundheitsförderung von Risikogruppen führte Researcher Elisabeth Höld die gespannten Zuhörenden mit ihrer Präsentation des Projekts GAAS (Projekt zur Förderung der Gesundheitskompetenzen von Jugendlichen, die sich nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung befinden). An Hand dieser Informationen rund um das Gesundheitsverhalten sozial benachteiligter Jugendlichen arbeiteten Studierende aus mehreren europäischen Ländern an möglichen Lösungsstrategien für Risikogruppen.

Die fünf Tage andauernde International Week bot Lehrenden und Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten die optimale Möglichkeit in interkultureller Atmosphäre aufeinander zu treffen, miteinander zu diskutieren und Best-Practice Beispiele zu teilen.

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