Eine Frage des Gewissens

Ringvorlesung Ethik zum Jahresthema 2017/2018 des Kollegiums der FH St. Pölten, Teil 4

Das Kollegium der FH St. Pölten stellt jährlich ein gesellschaftspolitisches Thema in den Vordergrund, um Arbeiten an der FH St. Pölten dazu aufzuzeigen. Im Studienjahr 2017/2018 ist das Jahresthema „Ethik“. Teil der Aktivitäten ist eine Ringvorlesung zum Thema.

Im vierten Teil der Ringvorlesung sprach Rupert Grill, Lehrbeauftragter für Moraltheologie und Ethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten, zum Thema „Das Gewissen als persönlich-existenzielle Instanz im Verhältnis zu rechtlich gefordertem Verhalten. Moralische Kompetenz im Kontext kompetenzorientierter Bildung“.

Glaube, Moral, Gewissensbildung

Grill startete seinen Vortrag mit der (katholisch-)theologischen Ethik und Fragen zu Glaube und Moral sowie zur Ethik aus individueller und sozialer Perspektive. Danach folgten Erörterungen zum Gewissen – von Urgewissen über Situationsgewissen und Gewissenserlebnis bis zum Gewissen als intuitive Größe.

Weiters widmete sich Grill der Psychologie des Gewissens, dem Zusammenhang zwischen Gewissen und Verantwortung und dem Verhältnis von Moral und Recht sowie der Frage, ob Gewissen ein Produkt der Erziehung oder der Evolution sei. Abschließens stellte Grill Ansätze zur Gewissensbildung und zur moralischen Kompetenz im Kontext kompetenzorientierter Bildung vor.

Videomitschnitte der Vorlesung

Auf der Webseite des FH-Kollegiums stehen Mitschnitte der Termine der Ringvorlesung zur Nachschau zur Verfügung:

Ringvorlesung „Ethik“

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