Startschuss für iLab an FH St. Pölten

Startschuss für das iLab beim Teamtraining in Ottenstein

Mit dem iLab gibt es ab dem WS 2018 ein innovatives neues Wahlmodul. Es punktet durch Internationalität, Interdisziplinarität und starken Praxisbezug

23 Studierende aus acht Ländern (Deutschland, Frankreich, ​Österreich, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien und ​Tschechien) haben sich für das innovative Wahlmodul an der FH St. Pölten entschieden und arbeiten im Wintersemester 2018 studiengangsübergreifend an gesellschaftsrelevanten Problemstellungen.

Die FH St. Pölten bietet mit dem Interdisciplinary Lab (iLab) sowohl internen als auch externen Studierenden eine im deutschsprachigen Raum einzigartige Lehr- und Lernform.

Interkulturell. Interdisziplinär. Innovativ​​.

Neben Incomings haben sich auch Studierende der FH St. Pölten für das interdisziplinäre Projektsemester beworben; vertreten sind Studentinnen und Studenten der Studiengänge Bahntechnologie und Mobilität, Digitale Medientechnologien, IT Security, Medientechnik, Physiotherapie und Soziale Arbeit.​

Damit erfüllt das iLab nicht nur in kultureller und sprachlicher Hinsicht seinen Diversitätsanspruch, sondern punktet vor allem mit hoher Interdisziplinarität –​ ein Dutzend unterschiedliche Disziplinen sind durch interne und externe Studierende abgedeckt.

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Projekte aus der Praxis –​ für die Praxis

Mit dem iLab bietet die FH St. Pölten Studierenden die Möglichkeit, sich in interkulturellen, studiengangsübergreifenden und sich selbst organisierenden Teams intensiv mit einem praxisnahen Projekt unter realen Bedingungen zu beschäftigen – von der Idee bis zur konkreten Umsetzung. Sogenannte Decision-Gates stellen sicher, dass nur die vielversprechendsten Projekte in die nächste Projektphase aufsteigen und die Projektteams mit fortschreitendem Semester an eben diesen intenvsiv weiterarbeiten. ​

Begleitet und unterstützt werden die Teams laufend durch ein interdisziplinäres Team aus Lab Master und Coaches. Die Arbeitssprache ist Englisch.

Ziel ist es, sich aus interdisziplinärer Perspektive mit den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen, Problemen und Lösungsversuchen auseinanderzusetzen, und so einen erweiterten Blick auf die eigene Fachdisziplin zu erlangen. Ein ebenso wichtiger Schwerpunkt liegt in der persönlichen Weiterentwicklung jedes einzelnen Studierenden.

​Teamtraining als Startschuss für intensive Arbeitsphasen

Die Basis für eine gute und effiziente Zusammenarbeit in den Teams wurde durch ein ​gemeinsames zweitägiges Teamtraining in Ottenstein (begleitet durch Yukon Outdoortraining) bereits gelegt. Dabei haben sich die Studierenden nicht nur besser kennengelernt, sondern vor allem wesentliche Elemente für die optimale Zusammenarbeit, wie das Definieren der eigenen Rolle, das Festlegen einer gemeinsamen Strategie sowie die effiziente Kommunikation, erarbeitet.​

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​​​​Unmittelbar nach dem Teamtraining begann die inhaltliche Arbeit. Input gab es von Lab Master Teresa Sposato zur Methode des Design Thinking; vergeben wurden elf gesellschaftspolitisch relevante Themenstellungen, beispielsweise betreffend Mobilität, gesundheitliche Herausforderungen, Migration oder Umwelt.

Eine intensive Arbeitsphase in Zweier-Teams liegt vor den Studierenden, ist Decision Gate 1 doch bereits für den 26. September anberaumt. Judges, u. a. Ulla-Maija Seppänen aus Oulu (Finnland), entscheiden dann, welche Problemstellungen das größte Potential für die persönliche Entwicklung der beteiligten Studierenden sowie zur Produktentwicklung haben. Projekte mit geringem Potential scheiden aus, die Teams der verbleibenden Projekte vergrößern sich und die nächste intensive Arbeitsphase steht bevor.

Es wartet eine spannende und intensive Zeit für alle an diesem Pilotprojekt beteiligten Personen.​ Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die innovativen Projekte der iLab-Projektgruppen!

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Mag. Tanzer Christina, MLS

Mag. Christina Tanzer, MLS

Departmentassistentin
Fachverantwortliche Departmentorganisation
Department Medien und Digitale Technologien