Erfolgsbedingungen für nachhaltiges Lernen

Die TeilnehmerInnen konnten aus zahlreichen Workshops wählen.

Nachbericht zum 7. Tag der Lehre an der FH St. Pölten zum Thema "Problembasiertes Lernen"

Unter dem Titel „Problembasiertes Lernen, Projektorientierung, forschendes Lernen & beyond“ widmete sich der mittlerweile 7. Tag der Lehre an der Fachhochschule St. Pölten gestern innovativen Ansätzen in der Hochschuldidaktik. Der Tag der Lehre hat sich mittlerweile als Plattform für innovative Hochschullehre und einen intensiven institutionenübergreifenden Austausch in der Hochschullandschaft etabliert. Expertinnen und Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz diskutierten einen Tag lang über Erfolgsbedingungen für nachhaltiges Lernen und profitierten vom vielfältigen Erfahrungsaustausch.

Konzepte und Grenzen von problembasiertem Lernen

Die Keynote des Tages hielt dieses Jahr der Hochschuldidaktik-Experte Claude Müller Werder von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Er ging in seinem Vortrag auf die verschiedenen Ansätze von Problem-based Learning ein – wie etwa Project-based Learning oder Challenge-based Learning – und behandelte deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Zudem würden sich laut Müller Werder durch die heutige Informations- und Wissensgesellschaft neue Aufgaben und veränderte Erwartungen an die Lehre ergeben, etwa wenn es um den Bereich Digitalisierung geht. Er erläuterte diesbezüglich Konzepte, stellte verschiedene Umsetzungskonzepte vor und diskutierte die Frage, ob explorative Lernumgebungen mit den neuen Anforderungen an die Hochschullehre kompatibel sind.

Danach präsentierten Expertinnen und Experten von österreichischen, deutschen und schweizerischen Hochschulen Best-Practice-Beispiele aus der Praxis.

Den Abschluss der Fachtagung bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nachhaltige Entwicklung in der universitären Lehre“. Es diskutieren Karin Huber-Heim (FH BFI Wien), Thomas Lindenthal (BOKU), Karin Stieldorf (TU Wien) und Monika Vyslouzil (FH St. Pölten).

„Eigenverantwortung für den Lernprozess“

„Nachhaltiges Lernen, mit dem Wissen ausreichend tief verankert wird, um damit auch komplexe berufliche Probleme lösen zu können, ist nur möglich, wenn Lernende für ihren Lernprozess selbst Verantwortung übernehmen müssen und sich aktiv und selbstbestimmt einbringen können“, erklärt Josef Weißenböck, Organisator der Veranstaltung und Leiter des Service- und Kompetenzzentrums für Innovatives Lehren & Lernen (SKILL) an der FH St. Pölten. „Mit dem Tag der Lehre haben wir eine länderübergreifende Plattform zur Diskussion, Vernetzung und der gemeinsamen Weiterentwicklung neuer Ideen im Bereich der Hochschuldidaktik geschaffen. Wir freuen uns sehr über den regen Zuspruch und den wertvollen Erfahrungsaustausch.“

Weitere Informationen finden Sie unter https://skill.fhstp.ac.at.

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