GAAS Meeting in Wien: Ergebnisse der IST-Analyse

Projektteam beim Meeting an der Universität Wien

Treffen des Projektteams, um die Ergebnisse der umfassenden Datenerhebung zum Gesundheitsverhalten der Jugendlichen zu diskutieren.

Das interdisziplinäre Projekt GAAS soll, auf Basis erhobener Daten und unter Miteinbeziehung aller Beteiligten, die Gesundheitskompetenz von Jugendlichen im NEET-Status (NEET = not in education, employment or training) stärken und ihre Umwelt gesundheitsförderlicher gestalten.

Damit dies gelingen kann, werden im Rahmen des Projektes drei Schwerpunkte verfolgt:

  • Intervention mit den Jugendlichen und deren TrainerInnen in ihrem Umfeld
  • Partizipative Entwicklung eines Produkts zur Ernährungskommunikation mit den Jugendlichen
  • Entwicklung eines ernährungsspezifischen Lehrgangs für Personen mit psychosozialer Grundausbildung

Ergebnisse der IST-Analyse wurden präsentiert

Bevor die Projektschwerpunkte in die Praxis umgesetzt werden, ist es unter anderem wichtig zu wissen, wie es um das Gesundheitsverhalten (Ernährungs-, Trink- und Bewegungsverhalten) der NEET-Jugendlichen steht, deren Einstellungen und Werte zum Thema Ernährung, Bewegung und Körperwahrnehmung zu erheben sowie die bereits bestehenden gesundheitsfördernden Maßnahmen in den Organisationen der Jugendarbeit zu erfassen.

Ebenso wesentlich ist es, die Wünschen der Jugendlichen und deren TrainerInnen hinsichtlich der im weiteren Projektverlauf stattfindenden Aktionstage und des zu entwickelnden Produkts, zu kennen. Die Ergebnisse dieser umfangreichen Datenerhebung wurden daher beim vierten GAAS-Meeting an der Universität Wien im Projektteam präsentiert und diskutiert.

Gestaltung von Aktionstagen und des Produkts zur Ernährungskommunikation

Auf Basis der Ergebnisse der umfassenden IST-Analysen zum Gesundheitsverhalten und zahlreichen Gesprächen mit Jugendlichen, SozialarbeiterInnen und Stakeholdern werden im weiteren Verlauf des Projektes Interventionen in Form von Aktionstagen an fünf Standorten (vier in Wien, einer in St. Pölten) stattfinden. Die Themen Ernährung, Bewegung und mentale Gesundheit stehen dabei im Vordergrund. Darüber hinaus wird ein Produkt zur Ernährungskommunikation partizipativ mit den Jugendlichen entwickelt.

Zahlreiche Ideen für die Gestaltung der Aktionstage und des Produkts sind bereits im Laufe des Meetings an der Universität Wien entstanden.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die gute Zusammenarbeit im Projektteam bedanken!

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Dr. Elisabeth Höld

Dr. Elisabeth Höld

Senior Researcher Institut für Gesundheitswissenschaften
Department Gesundheit