Kooperation mit regionalem Orthopädietechniker

Einlagesohle mit integrierten elektronischen Bauteilen

Studiengang Physiotherapie wird im Forschungsprojekt CARMA vom St. Pöltner Sanitätshaus Martin Daxböck unterstützt.

Die Behandlung von Menschen mit Störungen des Gangbildes stellt innerhalb der Rehabilitation einen der wichtigsten Arbeitsbereiche dar. Sowohl beim erstmaligen Erlernen von neuen Bewegungsabfolgen, als auch bei der Wiedererlernung von motorischen Grundeigenschaften spielen Beobachtung und Nachahmung als Strategien des motorischen Lernens eine wesentliche Rolle. Diese Prozesse können durch den Einsatz von elektronischen Feedbacksystemen, welche unmittelbar während der Rehabilitation oder auch danach Feedback über Bewegungsdurchführung und -qualität geben, wesentlich unterstützt werden.

Produktentwicklung

An solchen miniaturisierten und kostengünstigen Feedbacksystemen arbeitet momentan die FH St. Pölten im Projekt CARMA. Im Rahmen dieses Projekts wird eine instrumentierte Einlagesohle für Schuhe entwickelt. Dazu werden unterschiedliche Sensoren direkt in eine Einlagesohle  eingebaut, welche zum Beispiel Informationen wie Druckverteilung und Belastung beim Gehen drahtlos an ein Endgerät senden und so den NutzerInnen zielgerichtetes Feedback für Therapie und Rehabilitation bieten.

Beitrag von Sanitätshaus Daxböck

Das CARMA-Team des Studiengangs Physiotherapie kooperiert hierfür eng mit dem Sanitätshaus Martin Daxböck aus St. Pölten, welcher durch seine langjährige Erfahrung als Orthopädietechniker hier einen wertvollen Beitrag leistet. Martin Daxböck konstruiert die für das Projekt notwendigen Einlagesohlen und unterstützt dabei, dass elektronische Bauteile wie Drucksensoren und Verkabelungen direkt in der Einlagesohle integriert sind, sodass diese von außen weder sichtbar noch spürbar sind.

Das Projekt wird durch die Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen des Coin-Aufbauprojekts CARMA finanziert.   

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