PatientInnenzentriert und praxisnah

stehend: Studierende des STG Physiotherapie mit STGL Frau Lampel (ganz rechts); Sitzend: Frau Liedl, Frau Tuder, Frau Karner, Frau Konwald, Frau Lechner

PatientInnenzentriert und praxisnah - unter diesem Motto steht die Lehrveranstaltung „Physiotherapie mit speziellen klinischen Gruppen“.

Der direkte Kontakt mit Betroffenen und die unmittelbare Anwendung des theoretisch erworbenen Wissens in die Praxis stellt einen zentralen Ausbildungsfokus im Studiengang Physiotherapie an der FH St. Pölten dar. PatientInnen und ExpertInnen zu den Themen Brustkrebs und Beinamputation wurden eingeladen, um ihre Erfahrungen und ihr Wissen an die Studierenden weiterzugeben.

Brustkrebs – was nun?

Die Vorsitzende des Vereins „Frauenselbsthilfe nach Krebs St. Pölten/Umgebung“, Frau Doris Liedl, beschreibt aus der persönlichen Sicht das Erleben mit der Diagnose Brustkrebs. Gemeinsam mit fünf weiteren betroffenen Damen können die Studierenden des 4. Semesters Einblicke in unterschiedliche Therapieverläufe sammeln, physiotherapeutische Befunde erheben und mögliche Behandlungskonzept entwerfen.

Beinamputation – welche Prothesen gibt es?

In der Prothesenversorgung gibt es stets technische Entwicklungen und Neuerungen, die - abhängig vom Leistungsniveau der PatientInnen - individuell angepasst werden. Frau Christine Kasubek vom Sanitätshaus Orthopädietechnik Daxböck aus St. Pölten präsentiert die wichtigsten Trends und zeigt das richtige Prothesenmanagement sowie die notwendige Stumpfbandagierung an einem betroffenen Patienten vor. Alle Studierenden probieren direkt am amputierten Unterschenkel das Handling aus und lernen dadurch den korrekten Umgang.

Der Studiengang Physiotherapie bedankt sich bei den eingeladenen Gästen für ihr Mitwirken.

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