starsky wortet zurück und überzeugt Jury

Gewinnerin starsky bei der Preisverleihung des Marianne.von.Willemer-Preises für digitale Medien

Die FH St. Pölten unterstützte die Fachjury bei der Suche nach den besten Medienkunstarbeiten von Frauen; die Gewinnerin wurde nun ausgezeichnet

Der Marianne.von.Willemer-Preis für digitale Medien 2018 hat seine Gewinnerin gefunden. Mit ihrer Textintervention „niemand mischt sich ein“ überzeugte die Wiener Künstlerin  Julia Zdarsky (Pseudonym starsky) die Jury. Mit dabei als Jurorin: Rosa von Suess, FH-Dozentin im Department Medien & Digitale Technologien und Lehrgangsleiterin Film, TV & Media sowie Leiterin des Ausbildungsfernsehens c-tv.

Die Verleihung der mit 3.600 Euro dotierten Auszeichnung fand am 15. November 2018, im feierlichen Rahmen im Sky Loft des Ars Electronica Centers, statt. 50 Werke wurden heuer beim Frauenbüro der Stadt Linz eingereicht, die Jury-Entscheidung für das Projekt von starsky fiel einstimmig aus.

Der Preis ist eine direkte Förderung von Künstlerinnen und zeichnet Frauen, die digitale Medien als künstlerisches Werkzeug und Ausdrucksmittel nutzen, aus. Damit macht er sie für eine breite Öffentlichkeit sichtbar in der noch immer stark von Männern dominierten Sparte der digitalen Kunst.

zu den waffeln ! wir worten zurück !!

Die Preisträgerin 2018, die 1967 geborene Medien- und Lichtkünstlerin Julia Zdarsky, kreiert unter dem Pseudonym starsky großflächige Lichtbild-Installationen und Live-Visuals, mit denen sie gesellschaftskritische und feministische Positionen einnimmt und in den öffentlichen Raum trägt. 

„niemand mischt sich ein“ ist ein partizipatorisches gesellschafts- und kulturpolitisches Kunstprojekt, das sich für Demokratie, Menschenrechte, Selbstbestimmung, Gemeinwohl und Fairness einsetzt. Texte und Textfragmente aus licht, flüchtig und provokant, werden in den Stadtraum und auf Bauwerke projiziert.

 

Rosa von Suess über die Gewinnerin: „Die renommierte Medienkünstlerin starsky zeigt mit der mobilen Projektions-Guerilla Tour großformatig bewegte Textbilder auf den Häuserfassaden jener Institutionen, an die die Aussagen gerichtet sind. Dabei adaptiert starsky bestehende Technik zu einem mobilen Apparat für Bewegtbild-Projektion. Mittels eigens entwickelter Software werden aus zuvor partizipativ entwickelten Texten Livebilder mit Fahrten, Zooms und unterschiedlichen Einstellungsgrößen. Starky greift in ihrer Arbeit gleich mehrfach in bestehende Technologien ein, um als Ergebnis die Inhalte und Dramaturgie einer Demonstration performativ zu erweitern.“

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