Smart Home Security – Wenn der Hacker das Licht abdreht…

Master Studiengang Information Security

Dipl.-Ing. Daniel Schwarz, BSc
18.09.2015

Ausgangslage

Der Wecker klingelt. Der Duft von frisch gekochtem Kaffee strömt durch das Haus und sanfte Musik erklingt. Unterwegs wird per Smartphone überprüft, ob zuhause auch wirklich alle Türen verschlossen sind. Bei der abendlichen Rückkehr entsperrt sich die Türe automatisch, das gesamte Haus ist perfekt temperiert und jeder Raum wird beim Betreten automatisch ausgeleuchtet. Nachdem man es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht hat, reicht ein einzelner Knopfdruck, um die Heimkinoanlage zu aktivieren, das Licht zu dimmen und einen entspannten Abend zu genießen.

Dies klingt lediglich nach Zukunftsmusik? Moderne Smart Home Systeme machen diese Dinge – und noch vieles mehr – bereits möglich.

Doch so verführerisch die entstehenden Möglichkeiten klingen mögen, sie bringen auch Gefahren mit sich. Smart Home Systeme sind sehr eng mit dem realen Leben verbunden. Sie verarbeiten private Daten der Benutzer/innen und haben direkten Einfluss auf uns selbst und unsere unmittelbare Umgebung. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich bestehender Bedrohungen bewusst zu sein und ihnen aktiv vorzubeugen.

Diese Arbeit betrachtet daher mögliche Bedrohungen auf Smart Home Systeme und die Wirksamkeit von gesetzten Sicherheitsmaßnahmen.

Ziel

Das Ziel dieser Arbeit ist festzustellen, inwieweit es mit aktuell häufig am Markt eingesetzten Smart Home Protokollen und Technologien theoretisch möglich ist, ein sicheres Smart Home System aufzubauen und zu betreiben. Dazu wird der aktuelle Smart Home Markt analysiert und häufig vorkommende Protokolle und Funktionsweisen werden hinsichtlich der Wirksamkeit ihrer Sicherheitsmaßnahmen betrachtet.

Ergebnis

Im Zuge dieser Arbeit konnte eine umfassende Übersicht des aktuellen Smart Home Marktes erstellt und häufig eingesetzte Protokolle und Funktionsweisen identifiziert werden. Des Weiteren wurde eine umfangreiche Bedrohungsanalyse von Smart Home Systemen durchgeführt.

Aufbauend auf diesen Analysen wurden die spezifischen Bedrohungen auf einzelne Protokolle und Funktionsweisen sowie von ihnen gesetzte Gegenmaßnahmen betrachtet, um einen konkreten Überblick über deren tatsächliche Sicherheitslage zu gewinnen.

Schlussendlich wurde basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen ein Konzept erstellt, anhand dessen es möglich ist, ein Smart Home System aufzubauen, welches über einen sehr hohen Grad an Sicherheit verfügt.

 

FH-Betreuer: Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Christoph Lang-Muhr, BSc