Software defined data centre built with open-source software

Master Studiengang Information Security

Dipl.-Ing. Frédéric Gierlinger, Bsc
18.09.2015

Ausgangslage

Virtualisierungstechnologien sind keine Neuheit in der IT. Immer mehr Unternehmen integrieren diese Technologien um Kosten zu sparen und die Administration zu vereinfachen. Anhand aktueller Entwicklungen wie “Infrastructure as a Service” und “Cloud Computing” ist ein eindeutiger Trend zu erkennen: der Weg in Richtung eines zur Gänze virtualisierten Rechenzentrums.

Ziel

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik des Software defined data centre (SDDC) und die dafür verwendeten Technologien. Ziel ist es herauszufinden, welche Technologien für ein SDDC notwendig sind und wie das SDDC mit Alltagssituationen umgeht. Dazu wurden zwei Produkte ausgewählt, die die Kriterien für ein SDDC erfüllen. Definition, Fähigkeiten und technische Grenzen wurden eruiert.

Ergebnis

Im Zuge der Arbeit wurde zuerst der Terminus SDDC definiert. Nachdem die Technologie neu ist, gibt es noch keine eindeutige, allseits akzeptierte Definition. Auch diese Arbeit definiert SDDC nicht eindeutig; jedoch wurden Kriterien festgelegt, die ein SDDC erfüllen muss. Dieses sind unter anderem die Möglichkeit, virtuelle, nicht an physische Komponenten gebundene Ressourcen zu erstellen oder als Erweiterung bestehender Modelle wie IaaS, PaaS oder SaaS zu fungieren.

In Folge wurden zwei Produkte ausgewählt und miteinander verglichen. Bei den Produkten handelt es sich um „vCloud“ von VMware und die Open Source Lösung „OpenStack“ von der OpenStack Foundation. Beide erfüllen die Kriterien eines SDDC zur Gänze und können die definierten Aufgaben ohne Probleme erfüllen. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich im Lizenzierungsmodell und in der Architektur.

Ausblick

Wie auch in der Arbeit erwähnt, ist SDDC-Technologie eine durchaus zukunftsträchtige. Jedoch muss noch mehr Zeit in Forschung und Entwicklung investiert werden, um Funktionalität und Verbreitung von SDDC-Lösungen weiter zu verbessern bzw. zu erhöhen.

FH-Betreuer: Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Christoph Lang-Muhr, BSc