Hiding Steganographic Loaders

Bachelor Studiengang IT Security

Christoph Eibensteiner, BSc
19.09.2014

Ausgangslage

Der Schutz von privaten oder firmenbezogenen kritischen Daten ist von höchster Wichtigkeit um sich selbst oder die Firma vor Schaden zu bewahren (z.B. Image- oder Vertrauensverlust, Erpressungen). In Zeiten, wo die Überwachung durch Geheimdienste als Thema fast täglich in den Nachrichten erscheint, wird auch die Öffentlichkeit immer mehr auf mögliche Bedrohungen und deren Auswirkungen aufmerksam.
Steganographie kann hier Abhilfe schaffen, wenn Kryptographie alleine nicht mehr ausreicht und an gesetzliche Grenzen stößt (z.B. Einschränkungen oder Verbote für die Nutzung von Kryptographie). Da steganographische Methoden sehr komplex sein können, gibt es dezidierte Software die deren Verwendung für End-Benutzer erleichtert.
Alleine die Existenz solch einer Software kann ein Indikator für weitere versteckte Daten sein und so zu weiteren Problemen führen (z.B. Abnahme des Computers oder Verweigerung der Einreise in eine Nation).

Ziel

Diese Arbeit beschäftigt sich damit, steganografische Software zu verstecken und versucht brauchbare Lösungsansätze zu finden. In diesem Kontext werden die Herausforderungen und Probleme sowie bereits existierende Ansätze und Lösungen behandelt, die für das Verstecken von digitalen Daten wichtig sind.
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es einen oder mehrere Prototypen zu entwerfen, um eben solche Software zu verstecken, ohne dabei Netzwerkverbindungen benutzen zu müssen. Diese Prototypen sollen als Grundlage für weitere Ideen oder Entwicklungen dienen.

Ergebnis

Im Rahmen dieser Arbeit, wurden bereits existierende Lösungen, zum Verstecken von Daten, auf ihre Möglichkeiten hin untersucht und bewertet um steganographische Software zu verbergen. Weiters sind damit einhergehende technische Herausforderungen evaluiert worden, die berücksichtigt werden müssen und unter Umständen potentielle Bedrohungen darstellen können. Aufbauend auf dem erarbeiteten Wissen, wurden zwei Prototypen entwickelt. Diese Prototypen wurden in unterschiedlichen Programmiersprachen (OpenOffice Basic und PowerShell) implementiert und demonstrieren jeweils eine Möglichkeit steganografische Software zu verstecken.

FH-Betreuer: FH-Prof. Dipl.-Ing. Bernhard Fischer