Untersuchung zum Realismus der Darstellung von IT-Security im Film an Hand ausgewählter Filme

Bachelor Studiengang IT Security

Florian Eichelberger MA BA, BSc

Dozent: Dipl.-Ing. Peter Kieseberg

Ausgangslage

Film, das ist entweder 24 Mal pro Sekunde Wahrheit oder Lüge. Das Medium Film wird schon seit seinen Anfängen zur Darstellung der Wirklichkeit oder dessen, was der Regisseur dem Publikum als solche präsentieren will, genutzt. In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die Darstellung von Technologie und damit auch IT-Security. Von den Anfängen der Darstellung im frühen 20. Jahrhundert bis heute thematisieren sie viele Aspekte sowohl einer Mensch-Maschine Beziehung als auch einer möglichen Bedrohung durch Computer. Der Trend zu Filmen in denen IT-Security und Hacking wesentliche Elemente sind setzt sich bis heute fort und bildet den inhaltlichen Grundstock dieser Arbeit. Acht Filme aus der Zeit von 1983-2015 werden nachfolgend hinsichtlich des Realismus ihrer Darstellungen von IT-Security und Hacking analysiert und bewertet. 

Ziel

Diese Arbeit untersucht acht ausgewählte Filme hinsichtlich ihres Gehalts an Realismus in der Darstellung von IT-Security, wobei nicht nur relevante einzelne Szenen, sondern auch die Filme insgesamt bewertet werden.

Das Ziel ist neben der Analyse der Filme auch eine kurze Untersuchung der Ergebnisse sowie eine Bewertung aus technischer Sicht nebst einer Untersuchung zu ausgewählten Wechselwirkungen zwischen Realität und Film und ihren Einfluss auf die untersuchten Filme. Die Untersuchung selbst wird mittels einer qualitativen Analyse durchgeführt.

Eine Schwierigkeit zeigt sich in der Auswahl der Filme und einer entsprechenden Bewertung der relevanten Aspekte, ohne den Rahmen dieser Arbeit zu sprengen. Aus diesem Grund wurden z.B. auch Serien, animierte Filme und Filme, welche für lokal begrenzte Märkte produziert wurden, nicht in die Auswertung aufgenommen. 

Ergebnis

Die Analyse der Filme hat ergeben, dass es eine breite Palette an Darstellungsmöglichkeiten von IT-Security und Hacking gibt, diese aber nur in wenigen Fällen wirklich realistisch ist und die überwiegende Anzahl der Filme entweder nur eine teilweise oder gar keine realistische Darstellung aufweisen. Hierbei zeigt sich aber keine zeitliche Korrelation zwischen Erscheinungsdatum und Realismus der Darstellung.