Menschen in Einrichtungen der Tagesstruktur

#Soziale Arbeit (BA) #Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung #Studierenden-Projekt

Zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen der Tagesstruktur/Beschäftigungstherapie (mit Schwerpunktlegung auf Menschen mit Lernschwierigkeiten)

Zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen der Tagesstruktur/Beschäftigungstherapie (mit Schwerpunktlegung auf Menschen mit Lernschwierigkeiten)

Im Jahr 2008 hat der österreichische Nationalrat die UN-Konvention über die Rechte von Menschen (UNBRK) mit Behinderungen ratifiziert und sich somit zur Umsetzung aller in dieser genannten Artikel verpflichtet, um Menschen mit Behinderungen Inklusion in sämtlichen Lebensbereichen zu ermöglichen. Nichtsdestotrotz sind nach wie vor knapp 23.000 Menschen, insbesondere jene mit Lernschwierigkeiten, in der Beschäftigungstherapie tätig, die einen mit den Vorgaben der UNBRK nicht zu vereinbarenden segregierten dritten Arbeitsmarkt darstellt.

Ausgehend hiervon soll die derzeitige Situation von Menschen mit Behinderungen, die im Rahmen der Beschäftigungstherapie tätig sind, erforscht werden. Dabei stehen u. a. Fragestellungen nach dem Erleben, den (Arbeits)-Bedingungen, den Veränderungswünschen von MmB sowie nationaler und internationaler „Best Practices“ im Vordergrund.

Ziel ist es konkrete Veränderungsperspektiven zu erarbeiten. Die Forschungsfragen sollen mit einem Methodenmix beantwortet werden, wobei der Schwerpunkt auf partizipativen Forschungsmethoden, wie bspw. Gruppendiskussionen im „World-Café“ Format oder „Peer Interviews“, liegt. Der aktive Einbezug von Menschen mit Behinderungen in den Forschungsprozess, die in der Beschäftigungstherapie tätig sind, stellt somit einen Schwerpunkt der Projektwerkstatt dar. Die Relevanz der Projektwerkstatt ergibt sich u. a. daraus, dass Österreich weiterhin säumig ist die UNBRK vollständig umzusetzen und die Bundesregierung plant einen neuen „Nationalen Aktionsplan“ zur Inklusion von MmB zu verfassen.