Solidarwerkstatt: Solidarökonomie – Erwerbsarbeit

#Soziale Arbeit (BA) #Studierenden-Projekt

Solidarwerkstatt: Initiativen der Solidarökonomie – Alternativen zur klassischen Erwerbsarbeit

Ausgangsfrage ist, ob „Arbeit für alle“ angesichts konstant hoher Beschäftigungslosigkeit überhaupt noch mehr ist als nur ein Mythos des vergangenen Zwanzigsten Jahrhunderts. Es bestehen latente Unsicherheiten, nicht nur bezüglich Erwerbsarbeit, sondern insbesondere auch hinsichtlich Leistung und Gewinnmaximierung als angebliche Grundlagen einer existenziellen Absicherung.

Konzepte eines nachhaltigen und solidarischen Wirtschaftens scheinen Hinweise auf Lösungsansätze für diese und andere Fragen anzubieten.

Die latente Unsicherheit dürfte mit dazu beitragen, dass zahlreiche „neue“ Initiativen einer „Solidarökonomie“ oder „Share Economy“ entstehen. Sie sind überwiegend subsistenz- und gemeinwirtschaftlich orientiert und verstehen sich als Gegenentwürfe zum „klassischen Wirtschaftsmodell”. Bieten sie auch tatsächlich ernstzunehmende Alternativen zur klassischen Erwerbsarbeit? Solche Initiativen und Projekte einer „Solidarökonomie“ sind wirtschaftshistorisch gesehen zwar nicht ganz neu –werden aber offenbar immer dann wieder interessant, wenn die Grenzen bestehender Systeme deutlich werden, zum Beispiel gerade jetzt durch einen angespannten Arbeitsmarkt, zunehmend ungleiche Verteilungsverhältnisse, usw.