StigmaLadé

#Soziale Arbeit (BA) #Studierenden-Projekt

Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Entstigmatisierung psychisch kranker Menschen zu leisten. Dabei wurde ein Film, der sich an die breite Öffentlichkeit richtet, zum Zwecke der Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Problemen erstellt.

  • Projektleitung:
    DSA Mag. (FH) Martin Zauner, MSc
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Benedikt Karoline, Fischer Teresa, Gleich Sarah, Laister Christina, Mayrhofer Claudia, Neumayer Sonja, Schwarzl Katharina, Tassotti Claudia, Waltenberger Maria, Weindl Andrea
  • PartnerInnen:
    PsychoSozialer Dienst der Caritas der Diözese St. Pölten
  • Laufzeit:
    01.09.200831.05.2009
  • Kategorie:
    Studierenden-Projekt
  • Projektstatus:
    abgeschlossen

Menschen mit psychischen Problemen werden in der und durch die Gesellschaft stigmatisiert. Besonders die mediale Berichterstattung (z.B. in Zeitungen, Zeitschriften, Online-Artikeln) zeichnet ein Bild von so genannten „psychisch kranken Menschen“. Betroffene Individuen werden dabei oftmals stark kriminalisiert. Dem/Der Konsument/in wird das Bild eines kriminellen „psychisch kranken“ Menschen vermittelt, wobei das Publikum zwangläufig „psychische Krankheit“ mit Kriminalität assoziiert. Als mediales Ziel muss also Fehlinformation der Bevölkerung mit daraus resultierenden Ängsten in der breiten Öffentlichkeit, diagnostiziert werden.

Ziel des Projektes war es, eine DVD zu produzieren, die käuflich erworben werden kann, und die den relevanten sozial(psychiatrischen) Institutionen zur Verfügung gestellt wurde.

Weiters entstand ein Film, der sich an die breite Öffentlichkeit richtet. Dieser soll zum Zwecke der Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Problemen dienen und gleichzeitig sowohl Betroffenen-Sichtweise/Seite als auch Nicht-Betroffenen-Sichtweise/Seite beleuchtet. Die Betroffenen sollen sich jedenfalls mit dem Film identifizieren können.

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Projektes und schließlich die Produktion des Films war, im Sinne eines ExpertInnenwissens, die Partizipation und Rückkoppelungsmöglichkeit der Betroffenen. Die Betroffenen-Sicht diente immer als Korrektiv im Projektverlauf.
Der Projektverlauf wurde so gestaltet, dass sich die Projektgruppe so nah wie möglich an den Interessen der Betroffenen orientiert. Das wurde vor allem durch Forschungsarbeiten und den damit verbundenen Erkenntnissen im Projektprozess verwirklicht.

Dieser Film ist auf DVD erhältlich und kann bei Mag. (FH) Martin Zauner per Mail, gegen einen Unkostenbeitrag von € 7,-, bestellt werden.