Soziale Innovationen und soziale Transformation

#2017/2018 (MA)

Soziale Innovationen im gesellschaftlichen Transformationsprozess – Bedeutung und Relevanz der Ideen von Social Business im Feld der Sozialwirtschaft und die Möglichkeiten der Realisierung mittels Kollaboration

Social Business, Soziale Innovation, Social Enterprises und Social Entrepreneurship – auch die Sozialwirtschaft wird angeflutet mit neuen (oder alten?) Begriffen, Konzepten und Ideen zur Verbesserung der Wohlfahrtssysteme. „Eine Innovation im Sozialen trägt bei zur Güte seiner Funktion, die man auf neuen Wegen zu erfüllen strebt.“ (Wendt, 2016) Ist es also ein Hype oder eine Notwendigkeit (im Sinne des Wortes: Wendet es die Not?), wenn auf einmal Soziale Entrepreneure, wie sie sich nennen, der Sozialwirtschaft in Ergänzung oder im Ersatz das Feld streitig machen zu scheinen? Mit welchen Entwicklungen haben wir es zu tun und ist dies insgesamt auch als eine Transformation des Sozialen (Kessl, 2013) zu betrachten?

Spätestens seit der Aufstellung der Wachstumsstrategie 2020 der EU im Jahr 2010 ist Soziale Innovation fester Bestandteil europäischer Förderungspolitik, um gegenwärtige und künftige gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Eine Hauptrolle haben hierbei die Organisationen der Sozialwirtschaft.

Daraus resultiert die Forschungsfrage in diesem Projekt: Welche Verbindungen zwischen den traditionellen Linien der Sozialen Arbeit und den aufkommenden Bewegungen rund um Social Business bestehen in Österreich, wie können diese im Sinne einer echten Kollaboration genutzt werden um sozialen Herausforderungen gerecht zu werden und welche neuen Modelle und Erweiterungen sind sinnvoll?