A Slice of Reality

Das Team von „A Slice of Reality“ war mit den Einschränkungen von 360°- bzw. Virtual-Reality-Videos unzufrieden und entschloss sich, ein eigenes, interaktives Aufnahme- und Wiedergabesystem zu entwerfen.

„A Slice of Reality“ ist ein interaktives Audio-Video-Projekt, das den Zuseherinnen und Zusehern neue Perspektiven ermöglicht. Das Projekt entwickelt eine bekannte Technik aus dem Film Matrix weiter: Bei der sogenannten „Bullett-time-Technik“ liefern viele Fotokameras ein Standbild aus dem Dreh, das als Effekt in den Film eingebaut wird. Eine Person schwebt etwa im Sprung still im Bild, während dieses rotiert.

Anstatt des statischen Standbilds aus vielen Fotokameras, ermöglicht die Technik von „A Slice of Reality“ mit vielen Filmkameras das Ändern der Perspektive mit bewegten Bildern. Betrachterinnen und Betrachter können die Ansicht entweder am Bildschirm mit der Maus oder vor einer Leinwand durch Verändern der eigenen Körperposition drehen und bestimmen selbst, aus welchem Blickwinkel sie eine Szene sehen. 

Mit einer Kombination aus Aufnahme- und Wiedergabesystem wird neuartiger Content produziert und präsentiert. Das Besondere ist, dass die Betrachterinnen und Betrachter von ihrem Standort befreit werden, wenn sie das Geschehen beobachten.

Das Projekt wurde mit dem Förderpreis im Rahmen des Staatspreises Digital Solutions 2017 ausgezeichnet.

Im Jahr 2016 gewann „A Slice of Reality“ in der Kategorie „Interactive“ den Golden Wire, den Medienpreis der FH St. Pölten.

Team

  • Felix Blasinger
  • Max Heil
  • Johannes Traun

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