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Datenmikroskop für den ländlichen Raum

Datenmikroskop für den ländlichen Raum
Daten am Smartphone visualisiert

Das Projekt „Dataskop – Sensor-Based Data Economy in Niederösterreich“ macht unsichtbare Umweltdaten für Menschen sichtbar.

Ähnlich wie ein Mikroskop, das Dinge sichtbar macht, die zu klein sind, oder ein Teleskop, das Dinge sichtbar macht, die zu weit weg sind, zielt das Projekt „Dataskop“ darauf ab, von Haus aus nicht sichtbare Daten in deren realen Umgebung sichtbar zu machen.

Unterstützung für Katastrophenschutz, Landwirtschaft und Infrastruktur

Der Schwerpunkt liegt dabei im Outdoor-Bereich, abseits gut ausgebauter digitaler Infrastrukturen. Ortsbezogene Umweltdaten werden über Sensoren erfasst und dargestellt. Mögliche Anwendungsfelder sind Katastrophenschutz, Landwirtschaft, Weinbau, Trinkwasserversorgung oder Winterdienst.

So könnten beispielsweise Sensoren, die Witterungsverhältnisse erfassen, dazu beitragen, dass Räum- und Streufahrzeuge in ländlichen Gemeinden optimal eingesetzt und die Verkehrssicherheit somit erhöht werden kann.

Digitale Entwicklung in Niederösterreich stärken

„Die niederösterreichischen Hochschulen sind im Bereich Digitalisierung sehr gut aufgestellt und betreiben hierzu topaktuelle Forschung, die weit über die Grenzen Österreichs sichtbar ist“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in einer Aussendung, „mit dem Projekt ‚Dataskop‘ stärken wir die digitale Weiterentwicklung Niederösterreichs.“ In einer Regierungssitzung hat die niederösterreichische Landesregierung vergangene Woche einen Förderbetrag in Höhe von rund 823.000 Euro für das Projekt „Dataskop“ beschlossen.

Wolfgang Aigner vom Institut für Creative Media Technologies der FH St. Pölten leitet das Projekt. Im Rahmen des Projektes kooperiert die Fachhochschule St. Pölten mit der IMC Fachhochschule Krems, die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH in Wiener Neustadt und dem ebenfalls in Wiener Neustadt ansässigen Department für integrierte Sensorsystem der Donau-Universität Krems.

Links und Radioberichte

Der ORF NÖ hat im NÖ-Journal am 26. April um 12 Uhr darüber berichtet.

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FH-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Aigner Wolfgang, MSc

FH-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Aigner, MSc

Institutsleiter Institut für Creative\Media/Technologies FH-Dozent Department Medien und Digitale Technologien