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European Innovation Action Plan

Hannes Raffaseder in europäischer Expertengruppe für Innovation

Hannes Raffaseder
Copyright: Peter Rauchecker

Im April 2021 bat die EU-Kommission das europäische Netzwerk der Fachhochschulen UAS4EUROPE, Vorschläge und Empfehlungen zu einem künftigen europäischen Innovationsraum abzugeben.

Zur Vorbereitung wurde eine Expertisegruppe mit Vertreter*innen aus ganz Europa eingerichtet, in der die Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK) durch Roswitha Wiedenhofer-Bornemann von der FH Joanneum und Hannes Raffaseder, Chief Research and Innovation Officer der FH St. Pölten, vertreten ist.

Im globalen Vergleich steht die Europäische Union vor der Herausforderung, dass es nicht im ausreichenden Ausmaß und nicht mit der notwendigen Geschwindigkeit gelingt, die Ergebnisse aus der mit großen Einsatz geförderten Forschung in innovative Produkte und Dienstleistungen „Made in Europe“ zu transferieren und einen entsprechenden Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft zu generieren.

Die neuen Strategien und Förderprogramme des Europäischen Hochschul-, Innovations- und Forschungsraums zielen daher ganz besonders auf die Stärkung der Innovationskapazitäten und ganz besonders auf einen intensivierten und effizienten Wissens- und Technologietransfer von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Gesellschaft und Wirtschaft ab.

Der Dialog der EU-Kommission mit den Innovationsexpert*innen von UAS4EUROPE verdeutlicht, dass Fachhochschulen in Europa in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Rolle spielen können.

UAS4EUROPE Innovation Action Plan

Bei einem Treffen mit der für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend zuständigen EU-Kommissarin Mariya Gabriel im Oktober konnte UAS4EUROPE den von ihrer Expert*innen-Gruppe erarbeiteten European Innovation Action Plan persönlich überreichen.

Die vorgebrachten 12 Empfehlungen europäischer Fachhochschulen zur künftigen europäischen Forschungs-, Innovations- und Hochschulpolitik wurden dabei auf höchster EU-Ebene durchaus positiv aufgenommen.

Stärken der Fachhochschulen – Unterstützung für Fachhochschulen

Am Freitag, dem 17. Dezember, fand ein weiteres hochrangiges Treffen der Expertengruppe mit Fabienne Gautier, Leiterin der Abteilung für EU & place-based Innovation Ecosystems von der Generaldirektion für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, statt.

Am Programm standen die Stärken der Fachhochschulen für die Vernetzung verstreuter Innovationsaktivitäten, aber auch Herausforderungen, vor denen Fachhochschulen im europäischen Fördersystem stehen, und wie diese überwunden werden können.

Die Förderung von Talenten, die Stärkung von europäischen Regionen und eine europaweite Vernetzung von regionalen Innovationsökosystemen wurden dabei als besonders bedeutend hervorgehoben.

Die von der FH St. Pölten koordinierte European University Allianz E³UDRES² und das neue E³UDRES² Entrepereneurship & Innovation Network sind in diesem Kontext beispielgebende Aktivitäten für die vielfältigen Potentiale europäischer Fachhochschulen.

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FH-Prof. Dipl.-Ing. Raffaseder Hannes

FH-Prof. Dipl.-Ing. Hannes Raffaseder

Geschäftsführung | Chief Research and Innovation Officer (CRO and CINO)
Mag. Permoser Gabriele

Mag. Gabriele Permoser

Leiterin FH-Service
Forschung und Wissenstransfer